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NetzNews - Politik & Recht

"Schöne neue Welt" - oder was sich einige Politiker, Manager und Großkonzerne darunter vorstellen!?

Wollen wir das wirklich? Sind Patente auf Software der richtige Weg für die Zukunft?

Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.   Original lat.: "Societas nostra lapidum fornicationi simillima est, quae, casura nisi in vicem obstarent, hoc ipso sustinetur."   (Lucius Annaeus Seneca - Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XIV, XCV, 51)

Das Kapital hat den Menschen zu dienen und nicht die Menschen dem Kapital!  (frei nach Heiner Geißler)

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.  (Jean-Jacques Rousseau)

Aktuelles:

European Digital Rights                 

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Links zu den Dokumenten

Softwarepatente, TCPA, Palladium, Urheberrecht, Patentrecht, Copyright, Open Source, GPL,  Patent auf Leben, ......
Meine Thesen zu Patenten und Urheberrecht

Einige Links zu Organisationen, Sammlungen von Pressemeldungen, kritischen Artikeln, etc.
  Foundation for a Free Information Infrastructure
 Die Gedanken sind frei Nein - patentiert!
  Software-Patente- Artikel bei heise online
 Softwarepatente.com  
 No Software Patents!
  heise online - 7-Tage-News
  Patentfrei
  No Software Patents !
  Die Wirtschaftliche Mehrheit gegen Softwarepatente
  Stoppt die Softwarepatente -- www.patentsch(m)utz.de
          Stoppt die Softwarepatente -- www.patentsch(m)utz.de - Broschüre
  Stoppt Softwarepatente
  Diamond v. Diehr - Wie das Software-Patentdesaster seinen Anfang nahm

Aber trotzdem es heißt sehr wachsam bleiben!! Die Befürworter geben nicht so leicht auf!
CDU-CSU-Gruppe im Europäischen Parlament - 06. Juli 2005 Daniel Caspary Ablehnung von Softwarepatenten richtiger Schritt
CDU-CSU-Gruppe im Europäischen Parlament - 06. Juli 2005 Werner Langen (EVP-ED-CDU) Ablehnung der Softwarepatentrichtlinie ist allenfalls zweitbeste Lösung
CDU-CSU-Gruppe im Europäischen Parlament - 06. Juli 2005 Joachim Wuermeling (EVP-ED-CSU) Phyrrus-Sieg für Softwarepatent-Gegner

Und wir bleiben wachsam!!!
02.03.2006 16:54
Softwarepatente durch die WIPO-Hintertür?
Ein mögliches neues internationales "Abkommen zur Harmonisierung materieller Fragen zum Patentrecht" (Substantive Patent Law Treaty, SPLT) darf nicht zur Ausweitung patentfähiger Technik durch die Hintertür führen, warnen Experten. Bei dem von der World Intellectual Property Organisation (WIPO) veranstalteten Diskussionsforum zum SPLT verglich der britische Richter Hugh Laddie vorliegende Entwürfe für den von den USA, Europa und Japan favorisierten neuen WIPO-Vertrag mit einem Becher Magerjoghurt: "Joghurt mit null Prozent Fett steht auf dem Becher, aber es steht nicht auf dem Becher, was eigentlich alles drin ist", kommentierte Laddie. Er fürchtet bei einer raschen, unbedachten Harmonisierung um Ausnahmen, die sich seiner Meinung nach in Europa bewährt haben – darunter die Nichtpatentierbarkeit von Software und die Nichtpatentierbarkeit von Geschäftsmodellen.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente durch die WIPO-Hintertür

10.11.2005 15:34
US-Studie: Patente behindern Forschung
Eine Umfrage unter 1111 Mitgliedern der "American Association for the Advancement of Science" (AAAS) hat ergeben, dass Patente einen hinderlichen Einfluss sowohl auf die industrielle als auch die akademische Forschung haben. Die Rücklaufquote der Anfang 2005 an insgesamt 4017 zufällig ausgewählte Mitglieder verschickten Fragebögen lag bei 28 Prozent. Bei 40 Prozent der Umfrageteilnehmer kam es zu patentbezogenen Problemen bei den Forschungsarbeiten. Von diesen 40 Prozent kam es bei 58 Prozent zu Verzögerungen, bei 50 Prozent zu Änderungen am Forschungsplan und bei 28 Prozent sogar zur kompletten Einstellung der betroffenen Forschungen.
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Quelle (C) Heise News

heise online - US-Studie Patente behindern Forschung

06.10.2005 17:15
Kommen Softwarepatente durch die Hintertür?
Die EU-Kommission will im Frühjahr 2006 eine neue Initiative für Rechte an geistigem Eigentum und gegen Nachahmungen starten. Dies kündigte der für die Wirtschaftspolitik zuständige Kommissar Günter Verheugen an. Das Maßnahmenpaket ist Teil einer umfassenderen Kampagne, mit der Brüssel eine stärker integrierte Industriepolitik lancieren und damit insbesondere das Verarbeitende Gewerbe stärken will. Als ein wesentliches Manko hat Verheugen bei der Vorbereitung der Gesamtinitiative einen mangelnden gewerblichen Rechtsschutz ausgemacht. Gleichzeitig reißt aber die Kritik von Nutzergruppen an einer bereits auf den Weg gebrachten Richtlinie zur Verschärfung von Strafvorschriften im Kampf gegen Verletzungen des geistigen Eigentums nicht ab.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Kommen Softwarepatente durch die Hintertür

heise online - Heftige Proteste gegen Verschärfungen der EU-Regeln zum geistigen Eigentum

heise online - EU-Kommission legt Strafvorschriften gegen Produktfälscher und Raubkopierer vor

29.08.2005 11:41
Resolution gegen Softwarepatente vom EU-Parlament gefordert
Das Streitthema Softwarepatente lässt das EU-Parlament nicht los: Am heutigen Montag kehren die EU-Abgeordneten aus ihrer Sommerpause nach Brüssel zurück. Und schon finden sie die Forderung nach einer gemeinsamen Resolution auf dem Tisch, mit der die von ihnen vielfach geäußerte Kritik an der breiten Patentierungspraxis des Europäischen Patentamtes (EPA) im Bereich Computerprogramme schwarz auf weiß festgehalten werden soll. Zudem sollen sich die Parlamentarier doch noch für eine Reihe von Vorschlägen erwärmen, welche der Patentierbarkeit von Software einen effektiven Riegel vorschieben würden. Darauf dringt zumindest Florian Müller, Gründer der Kampagne NoSoftwarePatents.com und einer der bekanntesten Lobbyisten gegen Softwarepatente.
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Quelle (C) Heise News
heise online - Resolution gegen Softwarepatente vom EU-Parlament gefordert

c't aktuell - Der Streit um Softwarepatente

03.08.2005 08:51
Heftige Proteste gegen Verschärfungen der EU-Regeln zum geistigen Eigentum
Der Entwurf für eine EU-Richtlinie zur Harmonisierung von Strafvorschriften im Kampf gegen Urheberrechts- oder Patentverletzungen könnte insbesondere Open-Source-Anwender hart treffen. Was die EU-Kommission vorhabe, "ist eine äußerst zweifelhafte Geschichte", beklagt Joachim Jakobs, Sprecher der Free Software Foundation Europe (FSFE). Auch Till Kreutzer vom Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS) spricht von einem "Schwert", das sich künftig einfacher einsetzen lasse, um etwa die kommerziellen Nutzer von Linux in die rechtliche Bredouille zu bringen: "Damit könnte man Konzernvorstände in den Knast bringen."
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Quelle (C) Heise News

heise online - Heftige Proteste gegen Verschärfungen der EU-Regeln zum geistigen Eigentum

heise online - EU-Kommission legt Strafvorschriften gegen Produktfälscher und Raubkopierer vor

heise online - Nutzwerk vs. FFII Website des Fördervereins unter Beschuss
Nutzwerk vs. FFII: Website des Fördervereins unter Beschuss
Die ursprünglichen Seiten des Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) sind derzeit nicht im Internet zu erreichen -- was zu Spekulationen über ein Abschalten der FFII-Webseiten auf Grund von Verfügungen durch die Leipziger Firma Nutzwerk führte. Nach Aussagen eines FFII-Mitglieds am heutigen Dienstagmorgen hatte der bislang zuständige Registrar ein Schreiben von Nutzwerk mit Verweis auf gerichtliche Verfügungen gegen den FFII erhalten, daraufhin wurde der Eintrag für ffii.org offensichtlich aus der Root-Zone des DNS entfernt. Derzeit wird ffii.org im DNS nicht mehr aufgelöst -- der Förderverein hat bereits den Umzug der Domain eingeleitet; die Einstiegsseite ist unter ffii.de erreichbar, teilweise werden aber Unterseiten nicht richtig aufgelöst.
 ..... mehr dazu siehe in den Heise News und und den untenstehenden Links .....
Quelle (C) Heise News

Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. - www.ffii.de
    Nutzwerk-SaferSurf - die ffii Darstellung des Falls
    Nutzwerk FFII.org abgeschaltet, Insolvenz droht  - ffii Meldung
FFII.org abgeschaltet - Pfändung der FFII-Konten - Insolvenz droht - pressetext.austria
    Nutzwerk Pressemitteilung - Verleumdungen gegen Nutzwerk enden in der Abschaltung des Internet-Servers
FFII wehrt sich gegen Abschaltungs-Gerüchte - pressetext.deutschland
     Nutzwerk wehrt sich gegen Lügen und Verleumdungen

Aber trotzdem es heißt wachsam bleiben - auf einen anderen Schauplatz geht's weiter:
07.07.2005 14:52
EU-Kommission schlägt Reform für Online-Musikrechte vor
Musikangebote im Internet sollen nach dem Willen der EU-Kommission für alle Beteiligten attraktiver werden. Die europäischen Nutzer hätten für derartige Dienste im vergangenen Jahr nur 27,2 Millionen Euro ausgegeben, erklärten Fachleute der Brüsseler Behörde heute. In den USA sei der Markt mit 207 Millionen Euro rund achtmal größer. Die Kommission will den Rückstand mit einer Reform der Rechteverwertung aufholen.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - EU-Kommission schlägt Reform für Online-Musikrechte vor

Pressespiegel der letzten Tage und Stunden - bis zur Abstimmung
pressetext.at - Nachrichtenagentur und Presseverteiler - Softwarepatente: Tag der Entscheidung
Die Presse.com - Alles schneller www.issen - Patentkrieg voll entbrannt
heute.de - Software-Patente gescheitert
tagesschau.de - EU-Parlament lehnt Richtlinie zu Software-Patenten ab
muenchen.de - EU-Parlament kippt umstrittene Richtlinie zur Patentierbarkeit
Die Presse.com - Alles schneller www.issen - Software-Patent gescheitert

Antworten, Stellungnahmen von Politiker, Organisationen, etc.
BM Bartenstein.doc (An Minister Bartenstein - .pdf)
Softwarepatente_BMWA56200-75-04.pdf
PositionFPOe.pdf
PA.23.9.04.doc (.pdf)

07.07.2005 00:07
Softwarepatente: Der Tigersprung des EU-Parlaments
Industrienahe deutsche Branchenvereinigungen sprechen angesichts des Scheiterns der heftig umstrittenen EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" von einer herben Enttäuschung. So bedauern etwa der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) sowie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die Zurückweisung des Vorschlages des EU-Rates durch das Europaparlament. Damit sei eine Chance für eine Harmonisierung der Patentierungsregeln verpasst worden, glauben die Verbände. Die Beibehaltung des Status quo sei aber besser als eine Richtlinie, welche die bestehenden Patentierungsmöglichkeiten aufweiche und der Industrie schweren Schaden zufüge. "Ein wirksamer Schutz geistigen Eigentums ist und bleibt Voraussetzung für die Sicherung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit eines Hightech-Standortes Deutschland", betont ZVEI-Präsident und BDI-Vizepräsident Edward G. Krubasik.
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Der Tigersprung des EU-Parlaments

06.07.2005 12:52
EU-Parlament beerdigt Softwarepatentrichtlinie
Mit überwältigender Mehrheit haben die EU-Abgeordneten nach der kontroversen Debatte am gestrigen Dienstag nunmehr am heutigen Mittwochmittag in ihrer Plenarsitzung in Straßburg dem Vorschlag des EU-Rates für eine Richtlinie zur Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" abgelehnt. 648 von 680 abgegebenen Stimmen votierten für einen entsprechenden Antrag, der von mehreren Fraktionen unterstützt worden war. Nur 14 Parlamentarier stimmten gegen die vorzeitige Beerdigung der Richtlinie, 18 enthielten sich. Insgesamt gingen 680 der 732 Abgeordneten zur Wahl, was für die Bedeutung des früheren Randthemas der Wirtschaftspolitik spricht.
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Quelle (C) Heise News

heise online - EU-Parlament beerdigt Softwarepatentrichtlinie

05.07.2005 20:42
Softwarepatente: Besser keine Richtlinie als eine schlechte
Am voraussichtlichen Ende der zweieinhalbjährigen, überaus kontroversen Debatte im EU-Parlament rund um die Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" herrscht unter Fachpolitikern und Lobbyisten seltene Einigkeit: "Besser keine Richtlinie als eine schlechte", raunte es am heutigen Dienstag allenthalben über die Flure des Abgeordnetenhauses in Straßburg. Wobei die jeweilige Definition von "schlecht" sich allerdings bei den Softwarepatentgegnern auf die Vorlage des EU-Rates bezieht, während die industrienahe Seite damit die letzten Änderungsvorschläge des parlamentarischen Berichterstatters Michel Rocard meint. Wie dem auch sei, nach der Debatte im Rahmen der 2. Lesung der Richtlinie scheint klar zu sein, dass die Richtlinie bei der morgigen Abstimmung im Papierkorb der Rechtsgeschichte "entsorgt" wird.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Besser keine Richtlinie als eine schlechte

05.07.2005 14:03
Softwarepatente: Parlamentsmehrheit gegen die EU-Richtlinie zeichnet sich ab
Der hitzige Streit um die geplante EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" hat im Zuge der Plenardebatte im Rahmen der 2. Lesung am heutigen Dienstag in Straßburg eine überraschende Wende genommen. So zeigten sich die Vorsprecher der Europäischen Volkspartei (EVP) plötzlich bereit, einen Antrag der Liberalen zur kompletten Ablehnung des auch in den eigenen Reihen umstrittenen Vorschlages des EU-Rates zu unterstützen. Das würde das vorzeitige Scheitern des gesamten Gesetzgebungsverfahrens bedeuten. Auch die Grünen und eine Randgruppe haben sich dafür ausgesprochen. "Von vier Fraktionen wird die Zurückweisung beantragt", erklärte Klaus-Heiner Lehne, rechtspolitischer EVP-Sprecher im Vorfeld der entscheidenden Abstimmung am morgigen Mittwoch. Dieser "Änderungsvorschlag" würde bei der Sitzung als erster behandelt. Gewinnt er eine absolute Mehrheit, wovon auszugehen sei, "ist das Thema erledigt", betonte Lehne. "Die Richtlinie ist dann tot."   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Parlamentsmehrheit gegen die EU-Richtlinie zeichnet sich ab

Di. 5. Juli 2005
Programmierter Ärger
In Straßburg entscheidet das EU-Parlament, ob Software patentiert werden soll

von Hannelore Crolly
Brüssel - Nimmt man Bill Gates wörtlich (und ernst), dann ist Daniel Cohn-Bendit, der Grünen-Chef im Europaparlament, "eine Art neumodischer Kommunist". Ebenso wie der sozialistische Abgeordnete Michel Rocard, einst Premierminister Frankreichs. Oder der britische Liberale Andrew Duff und die konservative Tschechin Zuzanna Roithova. Das Straßburger Parlament, voll von "neumodischen Kommunisten".   ...ff...
Quelle (C)  DIE WELT.de - welt

Programmierter Ärger

Programmierter Ärger2

Kleine Programmierer bangen um ihre Existenz

Der Weg der Richtlinie

04.07.2005 09:56
Softwarepatente: Last-Minute-Lobbying vor dem Parlamentsbeschluss
Die börsennotierten Unternehmen 1&1 Internet und Buch.de sowie die Initiatoren des Bundestagsantrag gegen Softwarepatente haben deutsche EU-Abgeordnete in eindringlichen Schreiben ermahnt, dem Monopolschutz bei Computerprogrammen klare Grenzen zu ziehen. Sie hoffen damit, kurz vor der entscheidenden 2. Lesung der umkämpften EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" Mitte der Woche im EU-Parlament in Straßburg noch Einfluss auf die Entscheidung der Volksvertreter nehmen zu können. Für den Fall, dass die Abgeordneten den Vorschlägen des Rechtsausschusses folgen oder die auch in den eigenen Reihen umstrittene Vorlage des EU-Rates durchgehen lassen, skizzieren die Verfasser der Briefe unheilvolle Folgen: Sollte es keine Sicherheit vor patentrechtlichen Angriffen in der EU geben, sieht 1&1-Technikvorstand Achim Weiss etwa die "Fortsetzung unseres Wachstums" und die Aufrechterhaltung der 4747 von dem Online-Haus geschaffenen Arbeitsplätzen in Gefahr.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Last-Minute-Lobbying vor dem Parlamentsbeschluss

c't aktuell - Der Streit um Softwarepatente in Europa

DER SPIEGEL 27/2005 - 04. Juli 2005
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,363386,00.html 
Computer
Patentkrieg in Brüssel
Von Hilmar Schmundt
Sollen Computerprogramme patentierbar sein wie Dampfmaschinen oder nur urheberrechtlich geschützt wie Liebesgedichte? Heftig streiten um diese Frage Kleinprogrammierer und Großindustrie. Nun soll das Europäische Parlament darüber entscheiden.   ...ff...

Quelle (C)  SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Computer Patentkrieg in Brüssel - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Druckversion - Computer Patentkrieg in Brüssel - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

01.07.2005 16:44
Multimedia- und Informatikvereinigungen gegen Softwarepatente
In einer überraschenden Kehrtwende haben im Lauf der Woche sowohl der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) als auch die Gesellschaft für Informatik ihre Haltungen zur Frage der Patentierbarkeit von Computerprogrammen teilweise revidiert. Beide Vereinigungen vertraten in jüngster Zeit Positionen, in denen sie Software vom Patentschutz nicht ausgeschlossen sehen wollten. Nicht alle Mitglieder waren jedoch mit einem solchen Kurs einverstanden. Nun haben sich in beiden Organisationen Vertreter durchgesetzt beziehungsweise an Boden gewonnen, die eine Begrenzung von Softwarepatenten entlang der Linien des einstimmigen Bundestagsbeschlusses sowie der 1. Lesung im EU-Parlament zur heftig umkämpften Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" fordern.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Multimedia- und Informatikvereinigungen gegen Softwarepatente

Software-Patente
In der kommenden Woche steht im Europäischen Parlament die Abstimmung zur "Software-Patent-Direktive" an. Sie ermöglicht in Ihrer jetzigen Form Trivialpatente und würde die Entwicklung unabhängiger Software vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für freie Programmierer stark einschränken. Wer beispielsweise in einem Web-Shop einen virtuellen Warenkorb anbietet, wird in Zukunft mit hohen Lizenzforderungen rechnen müssen.
Das laufende Gesetzgebungsverfahren übergeht das Votum des Europaparlaments und zahlreicher nationaler Parlamente und versucht, eine in Hinterzimmern verhandelte Richtlinie durchzudrücken.
ZEIT.de befürwortet im Einvernehmen mit Bundestag und Europaparlament eine Direktive, die hart erarbeitete Lösungen schützt und verwertbar macht - und die dafür sorgt, dass das Patentwesen nicht missbraucht wird, um die Verbreitung von Computerprogrammen und geistigen Verfahren zu untersagen oder einzuschränken.  ...ff...
Quelle (C) Die Zeit

Die Zeit - Software

30.06.2005 17:32
Softwarepatente: EU-Parlamentarier machen sich für neue Änderungsanträge stark
Abgeordnete aus allen Fraktionen des EU-Parlamentes sind mit den Empfehlungen des Rechtsausschusses für die 2. Lesung der umkämpften Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" unzufrieden und bestehen auf deutlich weiter gehenden Korrekturen an der Linie des EU-Rates. Die von ihren Fachpolitikern enttäuschten Parlamentarier haben so noch einmal eine Vielzahl neuer Änderungsvorschläge bis zum Fristablauf am gestrigen Mittwochabend eingereicht. Aussichtsreich sind dabei insbesondere 21 Korrekturpunkte, die der zuständige Parlamentsberichterstatter, der französische Ex-Premier Michel Rocard, als weiteren Kompromissversuch parallel mit Vertretern unter anderem der Sozialdemokraten, der Grünen sowie linker wie rechter Randfraktionen eingebracht hat.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente EU-Parlamentarier machen sich für neue Änderungsanträge stark

So geht es auch auf anderen Schauplätzen - hier Gentechnik in der Landwirtschaft - zu!

Patente statt Bomben
Andreas Bauer - Mitgliederzeitschrift Umweltnachrichten, Ausgabe 101 / Mai 2005

„Wetten wir, dass im Irak innerhalb eines Jahres GVO angebaut werden?
(John Vidal, The Guardian, 2.7.2003)


Um 8500 v.Chr. begannen kleine Gruppen von Jägern und Sammlern im fruchtbaren Gebiet des heutigen Irak, Samen von Wildpflanzen aufzubewahren und die besten Körner wieder auszusäen. Allgemein wird dieser Schritt als Übergang zur Kultur der Ackerbauer und Viehzüchter angesehen. Der Irak wurde damit zur Wiege der Landwirtschaft, die unsere Kultur heute entscheidend prägt.

Einige der wichtigsten Nahrungspflanzen der Menschheit wie Weizen oder Gerste wurden in diesem Gebiet kultiviert und im Laufe der Jahrhunderte weitergezüchtet. Auf diese Weise entstanden Tausende verschiedener Sorten, angepasst an verschiedene Boden- und Klimaverhältnisse oder mit Resistenzen gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Schätzungen zufolge geht ein Großteil der 200 000 bekannten Weizensorten auf die Bauern im Zweistromland zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris zurück. Diese sind nicht nur ein zentraler Teil des kulturellen Erbes des Irak, sondern der gesamten Menschheit. Darüber hinaus sind die Eigenschaften dieser Sorten angesichts des bevorstehenden Klimawandels oder eines möglichen Auftretens neuer Schädlinge zentral für die künftige Züchtungsarbeit. Der freie Austausch von Saatgut unter den Bauern und das Aufbewahren eines Teils der Ernte zur Wiederaussaat ist bis heute die Grundlage kleinbäuerlicher Landwirtschaft im Irak und vielen Ländern der so genannten Dritten Welt. Laut Angabe der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ist dies auch bei 97 Prozent der irakischen Bauern Praxis. Freier Nachbau und Saatguttausch sind für 1,4 Milliarden Kleinbauern auf der Welt nicht nur die Basis für das Überleben, sondern auch für die Weiterentwicklung und Erhaltung der biologischen Vielfalt. Weltweit befinden sich schätzungsweise noch 75 Prozent des Saatgutes in den Händen der Bauern und sind damit der Kontrolle durch die großen multinationalen Konzerne des Agrarsektors entzogen.  ...ff...
Quelle (C)  Umweltinstitut München - aus der Mitgliederzeitschrift - Andreas Bauer
Quelle (C)  Homepage der Sonnenseite

Patente statt Bomben - Sonnenseite

Patente statt Bomben  - Umweltinstitut München e.V.

Positionspapier des Beirates des Gen-ethischen Netzwerkes (GeN) zur geplanten Umsetzung der EU-Patentrichtlinie - Umweltinstitut München e.V.

30.06.2005 08:36
Dänische Regierung für gravierende Änderungen an der Softwarepatent-Richtlinie
Im anhaltenden Streit um die geplante EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" hat sich der dänische Wirtschaftsminister Bendt Bendtsen entschieden vom Vorschlag des EU-Rates distanziert. In einem Brief an seinen Ressortkollegen in der noch bis Ende des Monats die Ratspräsidentschaft innehabenden Luxemburger Regierung, Jeannot Krecké, sowie an den Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy spricht sich der Däne deutlich für die weit reichenden Änderungsvorschläge des Berichterstatters im EU-Parlament, des französischen Ex-Premiers Michel Rocard, aus.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Dänische Regierung für gravierende Änderungen an der Softwarepatent-Richtlinie

DK

c't aktuell - Meldung vom 29.06.2005 17:37
Der Streit um Softwarepatente in Europa
Zum Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann die heftig geführte Debatte um eine EU-Richtlinie zu Softwarepatenten beziehungsweise zur Richtlinie über "computerimplementierte Erfindungen", wie sie der EU-Rat nach anfänglichen Konsultationen beschloss. Früh schon formierte sich Widerstand von Kritikern, die "amerikanische Verhältnisse" mit Trivialpatenten und Patentierung von Geschäftsprozessen befürchteten. Befürworter der Richtlinie dagegen argumentierten, reine Softwarepatente sollten zwar vermieden, aber Software, die von Firmen in Produkten eingesetzt werden, solle grundsätzlich schon patentierbar werden. Nur so könne die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der europäischen Wirtschaft gesichert werden.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

c't aktuell - Der Streit um Softwarepatente in Europa

24.06.2005 10:04
Softwarepatente und das "Gleichgewicht des Schreckens"
Vor der entscheidenden 2. Lesung der umkämpften Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" im EU-Parlament Anfang Juli geht es beim Streit um die Frage in die Vollen, wie sich in der EU die gefürchteten "amerikanischen Verhältnisse" verhindern lassen. Auch Verfechter eines breiten Patentschutzes weichen dabei teilweise von ihrer bisherigen Haltung ab, wie sich auf einer Diskussionsveranstaltung des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) am gestrigen Donnerstag in Berlin zeigte. So äußerte sich Michael Ziesemer, Marketingchef der Firmengruppe Endress+Hauser und Vertreter der seit kurzem vehement in der Debatte um die Richtlinie mitmischenden Elektronikindustrie-Lobby ZVEI, überraschend skeptisch über das mit Patenten einhergehende "Gleichgewicht des Schreckens" im Wettbewerb. Sein Unternehmen sei ein gebranntes Kind, führte Ziesemer aus: "Wir sind in den USA verklagt worden. Ich wünsche das niemanden, das hat uns einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet."  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente und das Gleichgewicht des Schreckens

24.06.2005 18:32
Softwarepatente: Zoff der "Mittelständler"
Im heißen Lobbykampf um die EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" spielt im Vorfeld der 2. Lesung Anfang Juli die Frage der standesgemäßen Vertretung "des Mittelstandes" eine immer wichtigere Rolle. Seit langem deutlich ist, dass die Großindustrie sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angesichts unterschiedlicher juristischer Ressourcen und Wettbewerbsstrategien in der Frage eines starken Monopolschutzes bei Software im Allgemeinen über Kreuz liegen. Die hauptsächlich von Konzernen unterstützten Lobbyvereinigungen, die sich für eine breite Patentierbarkeit von Computerprogrammen gemäß der auch in den eigenen Reihen umstrittenen Version des EU-Rates stark machen, bemühen sich inzwischen aber intensiv, auch die Interessen von KMUs an ihren Zielen herauszustreichen.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Zoff der Mittelständler

20.06.2005 21:47
Softwarepatente: EU-Abgeordnete schwenken auf Kurs des EU-Rates ein
Der Rechtsausschuss des EU-Parlamentes hat am heutigen Montag sein Votum für die Plenarabstimmung am 6. Juli zur umkämpften Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" abgegeben. Zur Abstimmung lag ein Kompromissvorschlag des Berichterstatters Michel Rocard, der die knapp 260 Änderungsanträge zu 17 zusammenfasste und enge Grenzen für die Patentierbarkeit von Software festsetzen wollte. Von den Empfehlungen des französischen Ex-Premiers fanden aber nur wenige eine Mehrheit. "Die Abstimmung ist in einigen Punkten sehr schlecht gelaufen", resümiert Eva Lichtenberger aus Sicht der Grünen. Verwunderlich sei gewesen, dass "selbst die Liberalen für Monopole gestimmt haben". Insgesamt hat sich der Ausschuss der nur knapp offiziell verabschieden Vorgabe des EU-Rates angenähert.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente EU-Abgeordnete schwenken auf Kurs des EU-Rates ein

heise online - Softwarepatente Koordinator steckt Linie fürs EU-Parlament ab

Softwarepatente:
Offener Brief aus Wien und München an EU-Parlamentarier

(17.6.2005) In einem offenen Brief an EU-Abgeordnete betonen Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und sein Wiener Amtskollege, Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Häupl, ihre gemeinsamen Bedenken bezüglich der geplanten EU-Richtlinie zu computer-implementierten Erfindungen, d.h. Softwarepatenten. 
Der Rechtsausschuss (JURI) des EU-Parlamentes wird voraussichtlich am kommenden Montag (20. Juni) seine richtungsweisende Empfehlung für die anstehende Behandlung in zweiter Lesung im Plenum abgeben und sich dabei mit einer Vielzahl von teilweise weitreichenden Änderungsanträgen der EU-Parlamentarier befassen.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sieht jetzt im EU-Parlament die Chance, die Grenze zwischen patentierbaren Erfindungen und nicht patentierbarer Software scharf zu ziehen, wie bereits in erster Lesung geschehen. „Nur eine Rechtssicherheit garantierende Richtlinie kann im Interesse der europäischen Städte und Kommunen sein, die durchweg auf vielfältige Softwarelieferanten angewiesen sind”.
In den vergangenen Monaten hatte auch der Deutsche Bundestag einstimmig die Münchner Forderung nach Rechtssicherheit durch klarere Formulierungen in der Richtlinie vertreten und in einem interfraktionellen Antrag die Bundesregierung zu entscheidenden Nachbesserungen aufgefordert. Noch im Januar sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu, den Willen des Deutschen Bundestages im weiteren Verfahren zu respektieren. Umso erstaunlicher ist ein vergangene Woche veröffentlichter und zwischenzeitlich scharf kritisierter Brief der Ministerin an die deutschen EU-Abgeordneten, der in elementaren Punkten dem Bundestagsantrag widerspricht.
München und Wien sehen sich allerdings bei dieser Frage nicht alleine. Ude weiter: „Die Auswirkungen dieser Richtlinie betreffen alle Länder, Städte und Gemeinden – ebenso wie Softwareentwickler und Softwareunternehmen. Wir fordern alle auf, sich ihrerseits mit ihren Bedenken an die Abgeordneten zu wenden.” Viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht mehr, am Montag tagt JURI und am 6. Juli befasst sich voraussichtlich das Plenum mit der Richtlinie.

Quelle (C) muenchen.de - Offizielles Stadtportal für München

muenchen.de - Softwarepatente: Offener Brief aus Wien und M�nchen an EU-Parlamentarier

 

Voller Wortlaut des Briefes (in englischer Sprache - pdf-Dokument)

14.06.2005 18:17
Softwarepatente: Noch alles offen vor der 2. Lesung der Richtlinie
Der EU-Rat sieht vorerst keine Chance, sich im Streit über die geplante Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" bereits vor der 2. Lesung Anfang Juli auf eine gemeinsame Linie mit dem EU-Parlament zu einigen. Das geplante so genannte "Trilogverfahren", an dem auch Vertreter der EU-Kommission hätten teilnehmen sollen und mit dessen Hilfe die Direktive noch vor der Sommerpause hätte verabschiedet werden können, ist daher zunächst vom Tisch. Laut eines Briefs der niederländischen Regierung an die Abgeordneten in Den Haag sollen die Kontakte zwischen der Luxemburger Ratspräsidentschaft und den Berichterstattern im EU-Parlament zwar bestehen bleiben. Da auf einem Treffen des Ausschusses der Ständigen Vertretungen der EU-Mitgliedstaaten (Coreper) vergangene Woche allerdings der Koordinator für die Richtlinie im Abgeordnetenhaus, Michel Rocard, noch auf keine klare Meinungsbildung der Parlamentarier verweisen konnte, wolle man vorerst abwarten.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Noch alles offen vor der 2. Lesung der Richtlinie

siehe auch

heise online - Softwarepatente EU-Rat will kurzen Prozess bei der Richtlinie machen

09.06.2005 16:54
Justizministerin: nur kleine Korrekturen an Softwarepatentrichtlinie nötig
In einem heise online vorliegenden Schreiben hat sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im endlosen Streit um die Softwarepatentrichtlinie am heutigen Donnerstag überraschend im Vorfeld der 2. Lesung an die deutschen Mitglieder des EU-Parlamentes gewandt. In dem Brief verteidigt die SPD-Politikerin weitgehend den umkämpften und nur mit Müh und Not formell verabschiedeten Vorschlag des EU-Rates und bestätigt damit nun auch offiziell die bereits bekannt gewordene Linie ihrer Beamten im Vorfeld einer weiteren diplomatischen Verhandlungsrunde mit dem Parlament in Brüssel. Laut Zypries bekräftigt der "Gemeinsame Standpunkt" des Rates allein "die in Deutschland und fast ganz Europa geltende Rechtslage", unter der etwa bereits Warenkörbe für Webshops patentiert sind. Die Ratslinie sehe "trotz vieler anders lautenden Behauptungen auch keine Ausweitung der Patentierungsmöglichkeiten" vor, schreibt Zypries. ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Justizministerin nur kleine Korrekturen an Softwarepatentrichtlinie nötig

siehe auch

heise online - Europaparlament gibt reinen Softwarepatenten einen Korb

Patentfallen im Internet
Webseiten deutscher EU-Parlamentarier verletzen Trivialpatente

Softwarepatentgegner haben die Webauftritte der deutschen EU-Parlamentarier auf mögliche Patentverletzungen untersucht. Wären computerimplementierte Erfindungen bereits heute patentierbar, verstieße beinahe jede Politiker-Webseite gegen mehrere europäische Patente. Die selbst ernannten Patentprüfer wollen deutlich machen: Softwarepatente gehen jeden an. Und: Nicht nur Politiker, auch der private Homepagebastler kann betroffen sein.
von Alfred Krüger, 29.05.2005 [Archiv]   ...ff...
Quelle (C) ZDF heute.de

heute.de - Patentfallen im Internet

Damit wir uns schon mal auf die Zukunft mit EU Softwarepatenten geistig einstellen können ....
03.06.2005 12:32
"JPEG-Patent" beschert Forgent 600.000 US-Dollar Umsatz
Das texanische Unternehmen Forgent Networks hat seine Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres vorgelegt. Aus der Mitteilung geht hervor, dass Lizenzierungen des Patents 4,698,672 im vorigen Jahresviertel 600.000 US-Dollar erbracht haben. Im vorigen Quartal seien es noch 900.000 US-Dollar gewesen. Mit dem Patent, das den Beschreibungstitel "Coding system for reducing redundancy" trägt, erhebt Forgent -- sehr umstrittene und vor Gericht angefochtene -- Ansprüche auf das JPEG-Bildkompressionsverfahren. Vor einem Jahr ist das Unternehmen in dieser Sache juristisch aktiv geworden.
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Quelle (C) Heise News

heise online - JPEG-Patent beschert Forgent 600.000 US-Dollar Umsatz

heise online - Das JPEG-Patent -- ein alter Hut

heise online - Hightech-Konzerne wollen JPEG-Patent kippen

heise online - Forgent klagt Lizenzzahlungen auf JPEG ein

02.06.2005 09:36
Softwarepatente: EU-Rat will kurzen Prozess bei der Richtlinie machen
Die Luxemburger Ratspräsidentschaft macht Tempo bei der heftig umstrittenen EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen". Geht es nach ihrem Willen, soll das lange verzögerte Rahmenwerk noch unter ihrer Ägide vor der turnusmäßigen Weitergabe der Führung des Ministerrates an die Briten in trockene Tücher gepackt werden. Möglich machen soll diese Beschleunigung auf der Zielgeraden die Aufnahme von Verhandlungen mit den Koordinatoren im EU-Parlament vor der entscheidenden 2. Lesung Anfang Juli. Sollte bei diesem so genannten Trilog-Verfahren eine Einigung erzielt werden, könnte die Richtlinie direkt nach dem Votum der Abgeordneten endgültig verabschiedet und ein formales Vermittlungsverfahren mit dem Rat verhindert werden.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente EU-Rat will kurzen Prozess bei der Richtlinie machen

02.06.2005 17:04
Softwarepatente als Test für die EU-Demokratie
"Das Parlament muss eine Wahl treffen", skizzierte Alan Cox die Lage vor der 2. Lesung der umstrittenen EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" bei einer Konferenz der Grünen zum Thema "Freie Software vs. Softwarepatente" am heutigen Donnerstag in Brüssel. Wenn das Parlament der EU-Kommission und dem EU-Rat nachgebe, "ist das der Anfang vom Ende Europas", sagte der Linux-Kernel-Entwickler. Die EU sei dann nicht länger als demokratisches Gebiet zu bezeichnen, sondern als "neue Sowjetunion". "Die Leute wollen keine Softwarepatente", rief Cox zum Gefecht rund um das heiß umkämpfte wirtschaftspolitische Thema. "Sie wollen erleben, wie in der EU echte Demokratie funktioniert." Anzeige
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Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente als Test f�r die EU-Demokratie

Patente abseits der Softwarepatente
Artikel 1: Zeit-Fragen Nr.34 vom 6.9.2004

Die Saat der Zerstörung
Geopolitik mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln

von F. William Engdahl
„Beherrsche die Energie, und du beherrschst die Nationen. Beherrsche die Nahrung, und du beherrschst die Menschen.“ (Dem ehemaligen US-Aussenminister Henry Kissinger zugeschrieben)

Im Juni 2003 erklärte Präsident George W. Bush die Aufhebung eines 8jährigen Verbots der Europäischen Union für genetisch veränderte Pflanzen zu einer Angelegenheit von strategischer Priorität für die USA. Dies geschah nur wenige Tage nach der US-Besetzung von Bagdad. Das Timing war nicht zufällig. Seither ist der Widerstand innerhalb der EU gegenüber genetisch veränderten Pflanzen zerbröckelt, ebenso wie der Brasiliens und anderer Schlüsselländer für landwirtschaftliche Produkte. Ein Jahr zuvor war die Zukunft des genetisch veränderten Getreides noch unklar gewesen.
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Quelle (C)  Zeit-Fragen

Artikel 1 Zeit-Fragen Nr.34 vom 6.9.2004

Zeit-Fragen

Von Markus Gerwinski
Lesen lernen verboten!
Stellen Sie sich vor, Sie leben im Mittelalter. Lesen und Schreiben ist eine geheimnisvolle Kunst, die nur von speziell ausgebildeten Gelehrten, den Schreibern, betrieben wird. Wann immer Sie schriftlich Informationen weitergeben wollen, müssen Sie dafür einen Schreiber engagieren.   ...ff...
Copyright (C) Markus Gerwinski  - Erschienen auf Pro-Linux

Pro-Linux Lesen lernen verboten!

EUK & BSA 2002-02-20: Vorschlag, alle nützlichen Ideen patentierbar zu machen

Was das Thema "Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen", kurz "Softwarepatente" über die europäische Demokratie deutlich gemacht hat.
Eine einfach verständliche Zusammenfassung des bisherigen Verlaufs dieses skandalösen und undemokratischen Gesetzgebungsverfahrens aus Sicht eines Softwareentwicklers ...ff...
Quelle (C)   www.alex-ziegler.de
Was das Thema Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen, kurz Softwarepatente über die europäische Demokratie deutlich gemacht hat
Von der Kommerzialisierung des Seins 26.03.2005
Eigentum ist zentral für unsere kapitalistische Gesellschaft. Das Streben nach immer mehr und der tägliche Konkurrenzkampf treibt die Menschen immer stärker an.
Was dabei herauskommt, wenn wir unseren Traum vom grenzenlosen Eigentum und den unbegrenzten Grenzzäunen weiterträumen, zeigt dieser Blick in die nahe Zukunft.  ...ff...
Quelle (C) 2 Cents Of Wisdom
Von der Kommerzialisierung des Seins
Die EU und der Fäulnisprozess von innen 26.02.2005
Die Zeit schreibt: "Trickreiche Patentjäger pressen amerikanischen Unternehmen Millionensummen ab. Jetzt kommen sie nach Europa." Wer bisher dachte, durch Patente würden Innovationen gefärdert, könnte sich bald mit einer neuen Erscheinung konfrontiert sehen: Den Raubrittern des 21. Jahrhunderts.
Quelle (C) 2 Cents Of Wisdom
Die EU und der Fäulnisprozess von innen

24. März 2005  22:04
IP-Patent könnte das "Internet neu" gefährden
Microsoft patentierte Methode zur automatischen Generierung einer IP-Netzwerkadresse - Gefahr für IPv6?
Die Public Patent Foundation und das Software Freedom Law Center haben ihre Sorge über ein IP-Patent von Microsoft geäußert. Das bewilligte Patent (Nummer 6,101,499) hat eine Methode zur automatischen Generierung einer IP-Netzwerkadresse zum Inhalt - doch sehen Kritiker eine Gefahr für die neue Generation des Internet.
Quelle (C)  derStandard.at

derStandard.at

US6101499: Method and computer program product for automatically generating an internet protocol (IP) address

Initiative Hamburger Unternehmen gegen Patentierbarkeit von Software.
Über 100 Unternehmen aus dem Großraum Hamburg protestieren gegen Softwarepatente.

Initiative Hamburger Unternehmen gegen Patentierbarkeit von Software

17.03.2005 16:53 Uhr
Patente und Profite
Mit jedem Klick ein bisschen reicher
Wem gehört eigentlich die Farbe Lila? Irgendwem schon, sagen die Cleveren. Und so versuchen immer mehr Geschäftemacher, elementare Kulturmerkmale gewinnbringend zu monopolisieren.         
Von Christoph Kappes

Käme heute einer auf die Idee und würde es mit einem bestens dotierten Anwalt auch noch schaffen, sich die Sprache patentieren zu lassen – er wäre im Besitz der Welt. Nein, so dramatisch ist die Lage noch nicht. Noch ist das Wort bei Gott, und somit auch aller Anspruch auf Herrschaft und Urheberschaft.   ...ff...
Quelle (C) Sueddeutsche.de

Mit jedem Klick ein bisschen reicher - sueddeutsche.de - Kultur

17.03.2005 10:15
Umfrage: Softwarepatente lösen Existenzängste im Mittelstand aus
Die Kampagne NoSoftwarePatents.com hat am heutigen Donnerstag Ergebnisse einer Teilauswertung (PDF) der umstrittenen Umfrage zu Softwarepatenten vorgelegt, die das Bundeswirtschaftsministerium ursprünglich initiierte. Demnach herrschen insbesondere im Mittelstand große Ängste vor einer Flut an Trivialpatenten im Zusammenhang mit der geplanten EU-Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" und vor den potenziellen Folgen für den Wettbewerb. So artikulierten 61,2 Prozent der Einsender ausdrücklich Sorgen über Gefährdung ihrer Existenz durch Softwarepatente. Hauptsächlich fürchten die Teilnehmer die hohen Kosten von Patentrechtsstreitigkeiten und die Folgen eines gerichtlich verfügten Verbots zur Vermarktung von Produkten nebst etwaiger Schadensersatzansprüche. Manche halten bereits bei einer Klageandrohung den Gang zum Insolvenzrichter für erforderlich.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Umfrage Softwarepatente lösen Existenzängste im Mittelstand aus

Ergebnisse einer Teilauswertung - PDF

NoSoftwarePatents.com

Softwarepatent-Nachrichten

14.03.2005, 19:13 Uhr
Klaus kritisiert EU-Verfassung als "leer und schlecht" - Tschechischer Präsident gegen weitere Vertiefung der EU
Der tschechische Präsident Vaclav Klaus hat die EU-Verfassung als "leer und schlecht" kritisiert. Die Verfassung stehe für eine fortschreitende Vereinheitlichung Europas, die niemand brauche, sagte Klaus der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). Es bestehe die Gefahr, dass sich "Europa von Demokratie und Freiheit löst". Die EU bezeichnete Klaus als "postdemokratische Institution", deren Demokratiedefizite "irreparabel" und auch nicht durch die Vergrößerung der Kompetenzen des Europäischen Parlaments zu beheben seien. Klaus sprach sich gegen eine Ratifizierung der Verfassung durch das Parlament in Prag aus und plädierte stattdessen für ein Referendum.
 AFP
Quelle (c) BerlinOnline

Mein Kommentar dazu: Wenn DAS nicht bezeichnend für die jetzige Form der EU und den Umgang mit ihren Bügern ist!?

RHEINPFALZ.DE

Klaus kritisiert EU-Verfassung als leer und schlecht - Die Europäische Union - Yahoo! Nachrichten

COMPUSERVE.DE - Klaus kritisiert EU-Verfassung als leer und schlecht

BerlinOnline- Klaus kritisiert EU-Verfassung als leer und schlecht - Tschechischer Präsident gegen weitere Vertiefung der EU

BerlinOnline Klaus kritisiert EU-Verfassung als leer und schlecht - Tschechischer Präsident gegen weitere Vertiefung der EU

11.03.2005 18:39
Microsoft und die BSA plädieren für Reform des Patentsystems
In den USA werden die Rufe nach einer Neuordnung des Patentwesens immer lauter. Nach den US-Wettbewerbshütern, US-Bürgerrechtlern und Firmen aus dem Open-Source-Bereich macht sich nun auch Microsoft für eine Reform insbesondere der Erteilungspraktiken des US-Patentbüros stark. Gleichzeitig hat die Business Software Alliance (BSA), eine Vertretung hauptsächlich US-amerikanischer kommerzieller Softwaregrößen einschließlich Microsoft, ähnliche Vorschläge für das Europäische Patentamt unterbreitet.  ...ff...
Quelle (C) Heise News
Mein Kommentar dazu: Die Zukunft wird zeigen ob dies ernst gemeint ist oder ob es nur ein Ablenkungsmanöver zur EU SWPAT Diskussion ist. Ich kann's nicht recht glauben ..... und ob da nicht ein "Pferdefuß" dabei ist!? Wünschenswert ist es das Urheberrecht UND das Patentrecht weltweit zu reformieren aber nicht unter MS (und anderer Großkonzerne) Führerschaft sondern unter der UN Schirmherrschaft! Aber ob das MS will?

heise online - Microsoft und die BSA plädieren für Reform des Patentsystems

08.03.2005 11:19
Softwarepatente: EU-Parlament prüft Gültigkeit des Ratsbeschlusses
Der lange Streit um die Position des EU-Rates zur Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" ist noch nicht zu Ende: Der Rechtsausschuss des EU-Parlamentes hat auf seiner Sitzung am gestrigen Montagabend eine exakte Prüfung der offiziellen Verabschiedung des angreifbaren Standpunkts vom Mai beschlossen. "Ich habe verlangt, dass die gesamten Protokolle der Ratssitzung sowie die Zusatzerklärungen der einzelnen Mitgliedsstaaten dem Parlament vorgelegt werden", erklärte das grüne Ausschussmitglied Eva Lichtenberger gegenüber heise online. Angesichts der vielen Unklarheiten über die Entscheidungsfindung im Wettbewerbsrat gebe es starke Zweifel, ob tatsächlich ein "Gemeinsamer Standpunkt" der EU-Minister vorliege.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente EU-Parlament prüft Gültigkeit des Ratsbeschlusses

07.03.2005 11:56
EU-Rat segnet umstrittene Richtlinie zu Softwarepatenten ohne neue Debatte ab
Die EU-Minister haben nach langen Verzögerungen im Wettbewerbsrat ihre wackelige und heftig umstrittene Position vom Mai zur Direktive über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" am heutigen Montag abgenickt. Die luxemburgische Ratspräsidentschaft hatte den Standpunkt am Freitag als so genannten A-Punkt auf die Tagesordnung des Ministertreffens gesetzt. Derlei Einträge auf der Agenda werden nach den Gepflogenheiten des Rates am Beginn einer Sitzung einfach durchgewunken. EU-Mitgliedsländer können laut Artikel 3, Absatz 8 der Geschäftsordnung des Ministerrates (PDF) aber auch die Absetzung eines A-Punktes und eine neue Diskussion darüber fordern.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - EU-Rat segnet umstrittene Richtlinie zu Softwarepatenten ohne neue Debatte ab

04.03.2005 19:01
Softwarepatente: Die Zeichen stehen auf Neuverhandlung im EU-Rat
Im EU-Rat bahnt sich am Montag ein neuer Eklat rund um die umstrittene Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" an. Nachdem die EU-Kommission den Wunsch des EU-Parlaments abgelehnt hat, das heikle Gesetzgebungsverfahren neu zu starten, will die luxemburgische Ratspräsidentschaft die im Zentrum der Kritik stehende Ratsposition vom Mai auf die Tagesordnung für den Wettbewerbsrat am kommenden Montag setzen. Als so genannter A-Punkt soll der wackelige Standpunkt nach immer wieder neuen Verschiebungen damit entsprechend den Ratsgepflogenheiten doch noch ohne Debatte einfach durchgewunken werden. Dies bestätigte eine Sprecherin des Wettbewerbsrates gegenüber heise online. ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Die Zeichen stehen auf Neuverhandlung im EU-Rat

Patente   DIE ZEIT 24.02.2005 Nr.9
In der Grauzone
Trickreiche Patentjäger pressen amerikanischen Unternehmen Millionensummen ab. Jetzt kommen sie nach Europa
Von Thomas Fischermann
Niemand soll glauben, Paul Ryan meine es nicht ernst. „Wir legen großen Wert darauf, eine Reputation aufzubauen“, sagt der Anwalt aus Kalifornien. Es ist ihm wichtig, dass dieser Teil des Interviews gewissenhaft notiert wird. „Wir stehen in dem Ruf, niemals locker zu lassen. Uns zu ignorieren kann sehr teuer werden.“   ...ff...   (ein sehr interessanter Artikel)
Quelle (c) DIE ZEIT  24.02.2005 Nr.9

Die Zeit - Wirtschaft In der Grauzone

Patentjäger_neu

Dr. Maria Berger    21.2. 2005
Bill Gates schafft sich im EU-Parlament immer neue Gegner - Auseinandersetzung um Software-Patente spitzt sich zu
Von einem "unüberlegten Schulterschluss mit Microsoft, der die EU-Kommission noch teuer zu stehen kommen könnte", spricht Maria Berger, SPÖ-Delegationsleiterin im Europäischen Parlament und SPE-Koordinatorin im Rechtsausschuss, angesichts der jüngsten Entwicklungen in Sachen Softwarepatente. In der Auseinandersetzung um den von Bill Gates gewünschten Schutz für Software-Produkte habe sich die EU-Kommission dazu hinreißen lassen, unüberlegt die Position des US-amerikanischen Milliardärs einzunehmen.  ...ff...
(Und mehr über Softwarepatente auf der Homepage von Fr. Dr. Maria Berger)
Quelle (c) Dr Maria Berger - Abgeordnete zum EU-Parlament

Dr Maria Berger - Abgeordnete zum EU-Parlament

Computerwelt  1. 3. 2005
Kommentar: Microsoft-Marionette will Softwarepatente durchdrücken
Oliver Weiss
Die Europäische Kommission hat nun den Wunsch des Europäischen Parlaments nach Neustart des Verfahrens zur umstrittenen Softwarepatent-Richtlinie zurückgewiesen. Das Europaparlament hatte auf drei Ebenen entschieden, die Kommission um einen Neubeginn in dieser schwierigen Frage zu bitten: Am 2. Februar hatte der Rechtsausschuss (JURI) des Europaparlaments nahezu einstimmig einen entsprechenden Beschluss gefasst. Am 17. Februar stellte sich die Konferenz der Präsidenten des EP (das Gremium der Fraktionsvorsitzenden) einstimmig hinter diese Entscheidung. Eine Woche später, am 24. Februar, bekräftigte noch einmal das Plenum des EP einstimmig diese Aufforderung, obwohl eine Plenarabstimmung formal nicht mehr erforderlich war.  ...ff...  (bitte über Link weiter lesen - ein sehr interessanter Artikel)
Quelle (c) Computerwelt

COMPUTERWELT.AT - Kommentar Microsoft-Marionette will Softwarepatente durchdrücken

COMPUTERWELT.AT - Kein Neustart bei Softwarepatenten EU-Kommission will Richtlinie durchsetzen

18.02.2005 10:37
Bundestag gibt klares Votum gegen Softwarepatente ab
Kurz vor Mitternacht hat der Bundestag während seiner Plenardebatte am gestrigen Donnerstag in seltener Einvernehmlichkeit mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und CDU/CSU den interfraktionellen Antrag vom Herbst gegen eine Ausweitung der Patentierbarkeit von Software verabschiedet. Mit dem Papier (PDF), das der Rechtsausschuss des Parlaments Ende Januar befürwortet hatte, soll Trivialpatenten im Computerbereich ein effektiver Riegel vorgeschoben werden. Die Initiative des Bundestags gilt vor allem als Signal an Brüssel, wo momentan zwischen den EU-Gremien ein Machtkampf rund um die umstrittene Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" tobt.   ...ff...
Quelle (C) Heise News
Mein Kommentar dazu: Daran sollte man die Politiker immer und immer wieder erinnern!
heise online - Bundestag gibt klares Votum gegen Softwarepatente ab

15.02.2005 13:07
Softwarepatente: Microsoft erwägt Abzug von Navision aus Dänemark
Microsoft könnte sein Navision-Entwicklungszentrum aus Dänemark abziehen und in die USA verlegen. Das hat laut dänischen Medienberichten Microsoft-Gründer Bill Gates im November gegenüber dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen und anderen Ministern angedeutet. Gates sei unzufrieden mit dem Fortgang der politischen Entscheidungen zur Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" in der EU, insbesondere mit der erfolgreichen Blockade von Teilen der IT-Branche in Europa.
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Quelle (C) Heise News
Und nun auch schon im  Spiegel und anderen Medien!

heise online - Softwarepatente Microsoft erwägt Abzug von Navision aus Dänemark [Update]

Softwarepatente Gates drohte mit Arbeitsplatz-Export - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE

Posted: Tue Feb 15, 2005 9:41 am
FÜHRENDE DÄNISCHE ZEITUNG B¢rsen BERICHTET ÜBER DROHUNGEN VON BILL GATES GEGEN DÄNEMARKS REGIERUNGSCHEF RASMUSSEN
Laut heutiger Ausgabe der führenden dänischen Zeitung B¢rsen hat Bill Gates damit gedroht, 800 dänische Arbeitsplätze zu vernichten, falls Dänemark sich gegen Softwarepatente stellt -- Gerüchte über ähnliche Drohungen von Philips und anderen

Brüssel (15. Februar 2005). Ein Bericht in der heutigen Ausgabe der dänischen Wirtschaftszeitung B¢rsen lässt darauf schließen, dass Microsoft-Gründer Bill Gates angeblich versucht hat, Dänemarks Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen politisch zu nötigen. Dem Zeitungsbericht zufolge sagte Gates in einem Gespräch mit Rasmussen und zwei dänischen Ministerin im November, dass er alle 800 Arbeitsplätze bei Navision abbauen würde. Navision ist ein dänisches Unternehmen, das im Jahr 2002 von Microsoft übernommen wurde. Damit drohte er für den Fall, dass die EU nicht kurzfristig zur Entscheidung käme, Softwarepatente mittels einer Richtlinie zu legalisieren. Dänemark ist ein Land mit nur 5 Millionen Einwohnern und einem vergleichsweise kleinen High-Tech-Sektor, für den der Verlust von 800 Arbeitsplätzen ein schwerer Schlag wäre.   ...ff...
Quelle (C)  No Software Patents!

NoSoftwarePatents.com View topic - (DE) 15 FEB 05 Politische Erpressung in Dänemark

Feb. 2005 - Österreich
Ab Sommer 2005 soll die Urheberrechtsabgaben auch auf Festplatten eingehoben werden. Zum Handkuss kommt der IT-Handel, dem eine empfindliche Verteuerung von Festplatten und Computern somit eine Abwanderung der Kunden ins Ausland droht.
Kurioses Urteil
Die Austro-Mechana versucht nun, die URA (Urheberrechtsabgabe) mit Hilfe der von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage durchzusetzen und und führt wegen Nichtzahlung der URA einen  Musterprozess gegen den IT-Anbieter Gericom, den sie in erster Instanz gewonnen hat.  Der Richter begründet dieses Urteil in 1. Instanz damit dass Festplatten nicht integrierter Bestandteil eines Rechners sind (!!??).  Der Prozess geht in 2. Instanz und möglicherweise bis zum OGH weiter. Wenn die Austro-Mechana Recht bekommt sind empfindliche Preissteigerungen am PC Markt zu erwarten!  [Stark gekürzt] ...ff...
Quelle ComputerPartner Nr.2.05, Seite 6 bis 8
Quelle  futurezone.ORF.at

Leider kein Link zum Verfasser dieses Artikels vorhanden.

Re Endlich ist es so weit - die Austro-Mechana will nun bei PC-Festplatten mitkassieren

futurezone.ORF.at

' ' ' S K E , , ,

11.02.2005 18:05
Softwarepatente: Entscheidung nächste Woche fraglich
Zum Ärger von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hat anscheinend der EU-Ministerrat die Annahme seines umstrittenen Standpunkts zur Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" erneut verschoben. Nach den Plänen der luxemburgischen Ratspräsidentschaft sollte die im Mai nach langem Streit gefundene, seitdem aber auch wiederholt in den eigenen Reihen angezweifelte Position am 17. Februar von den Finanzministern offiziell verabschiedet werden. Der Punkt habe es aber erneut nicht auf die Tagesordnung für das Treffen geschafft, wird ein Sprecher McCreevys in Medienberichten zitiert. Eine Ratssprecherin wollte die Ansage des Kommissars gegenüber heise online jedoch nicht bestätigen. Die Ratspräsidentschaft werde erst Anfang nächster Woche die Tagesordnungen endgültig festlegen.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Entscheidung nächste Woche fraglich

11.02.2005 11:26
Niederländisches Parlament erneut gegen Softwarepatente
Für die Pläne der EU-Kommission und des EU-Rates, die umstrittene Position des Ministergremiums noch vor einem formellen Antrag des EU-Parlamentes auf Neustart des kompletten Gesetzgebungsverfahrens offiziell zu verabschieden, wird es eng. Nach dem spanischen Senado hat am gestrigen Donnerstagabend nun auch die niederländische Tweede Kamer ihre Regierung nachdrücklich aufgefordert, den wackeligen Standpunkt des Ministerrates vom Mai vorerst weiter auf Eis zu halten. Erst solle die Kommission das Ansinnen der EU-Abgeordneten für die Neuauflage der Richtlinie beantworten.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Niederländisches Parlament erneut gegen Softwarepatente

07.02.2005 11:53
Softwarepatente: Rüsten für den "P-Day"
Der 17. Februar könnte zum Entscheidungstag über die Zukunft der umstrittenen Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" werden. Im nun voll entbrannten Machtkampf zwischen den EU-Gremien über die weitere Behandlung des verfahrenen Projekts sind für den Donnerstag in anderthalb Wochen bereits gleich mehrere wichtige Termine anberaumt worden. Denn nachdem der Rechtsausschuss des EU-Parlaments Mitte vergangener Woche die Weichen auf Neustart für das komplette Verfahren gestellt hat, ist der Graben hin zur Kommission und zum Rat zunächst deutlich größer geworden. Nun ist ein Wettrennen im Gange, wer zuerst seine Position rein formell durchsetzen kann.   ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Rüsten für den P-Day

03.02.2005 18:48
Softwarepatentgegner feiern weiteren Zwischensieg
Der Beschluss des Rechtsausschusses des EU-Parlaments vom gestrigen Mittwoch, der Kommission den Neustart des Verfahrens für die Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" eindringlich ans Herz zu legen, hat im Lager der Softwarepatentgegner so manchen Sektknorken knallen lassen. Die Entscheidung sei ein "unüberhörbares Signal" der Abgeordneten, "dass die gegenwärtige Ratsversion der Richtlinie und die Unmenge an Beschwerden, welche sie ausgelöst hat, keinen gangbaren Weg darstellt", schreibt der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII). Florian Müller, Leiter der Kampagne NoSoftwarePatents.com, spricht von einem "spektakulären Sieg der Demokratie".    ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatentgegner feiern weiteren Zwischensieg

30.01.2005
Mein Kommentar zu den untenstehenden Zitaten über das Thema
"
Musikindustrie mahnt heise online".
Ohne hier die Rechtmäßigkeit der Programme solcher Kopierprogramme zu bewerten gilt meiner Meinung trotzdem:
a.) Das Recht auf eine 1:1 Privatkopie ohne Qualitätsverlust!
b.) Das Recht auf freie Meinungsäußerung!
c.) Die Verhältnismäßigkeit - bei einer schweren Straftat (Körperverletzung, Mord) wird ja auch nicht der Erzeuger eines Messers, einer Feuerwaffe, etc. mit angeklagt oder alle diese Dinge verboten mit man einen anderen Menschen verletzten oder töten kann! Eine Urheberrechtsverletzung kann doch nicht höher bewertet werden als ein Verbrechen gegen "Leib und Leben"! Hier haben die Gesetzgeber im EU Raum dringend nachzubessern!
PS: Damit ich nicht falsch verstanden werde - gewerbsmäßiges Raubkopieren ist ein strafbarer Tatbestand und steht hier NICHT in Frage!

PRIVATKOPIE

 

30.01.2005
Musikindustrie rüttelt an Pressefreiheit
Klagedrohung nach Bericht von Heise.de | Artikel über Kopiersoftware nach Ansicht der deutschen IFPI "Werbung"
Die deutsche Musikindustrie sieht sich durch einen Artikel von Heise Online über die Kopiersoftware ...DVD in ihren Rechten verletzt. Das wurde dem Verlag am Freitag in einer Abmahnung mitgeteilt.
...ff...
Quelle (C) ORF ON Futurezone

futurezone.ORF.at

28.01.2005 12:23
Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab
Im Auftrag diverser Großunternehmen der Musikindustrie (BMG, edel, EMI, Sony Music, Universal Music und Warner Music) hat die Münchener Anwaltskanzlei Waldorf am heutigen Freitag dem Heise Zeitschriften Verlag eine Abmahnung zugestellt. Darin wird dem Verlag unter anderem vorgeworfen, durch einen Artikel im Newsticker von heise online (...DVD überwindet Kopierschutz von "Un-DVDs") gegen § 95a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) zu verstoßen und illegal "Vorrichtungen zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen" zu verbreiten. Diese Vorschrift verbietet unter anderem Herstellung, Einfuhr, Verbreitung, Verkauf, Vermietung und Bewerbung derartiger Soft- und Hardware.
Nach Ansicht der Musikindustrie liegt ein Verstoß gegen diese Vorschrift bereits in dem Setzen eines Links auf die Eingangsseite der Online-Präsenz eines Herstellers von Kopiersoftware. Weiterhin wird dem Heise Verlag vorgeworfen, in der betreffenden Meldung eine "Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen" geliefert zu haben. Damit nicht genug, sei der Beitrag sogar als "verbotene Werbung" für den Verkauf der Software zu bewerten.
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Quelle (C) Heise News

heise online - Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab

pte050128035 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
Heise Verlag lässt Mahnung der Musikindustrie kalt
Bericht über Kopierschutzknackersoftware angeblich Werbung


Berlin (pte, 28. Jan 2005 15:23) - Der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft http://www.ifpi.de hat heute, Freitag, den Heise Verlag wegen eines Berichts über ein Programm das den Kopierschutz von DVDs knacken kann, abgemahnt. Der Phonoverband wirft dem Verlag vor, online eine Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen gegeben zu haben. Mit einem direkten Link zum Hersteller der illegalen Software habe Heise zudem Werbung für die illegale Software betrieben http://www.heise.de/newsticker/meldung/55297 . Der Heise Verlag reagierte gelassen über die Vorwürfe und sieht in der Newsticker-Aussendung keinerlei gesetzliche Übertretung. Der Bericht weise auf Mängel von Kopierschutzsystemen hin und erfülle somit die Informationspflicht gegenüber den Lesern.  ....ff....
Quelle (C) pressetext austria

pressetext.at - Nachrichtenagentur und Presseverteiler

"Der Stein des Anstoßes!"
19.01.2005 12:34
...DVD überwindet Kopierschutz von "Un-DVDs"
Der in Antigua ansässige Hersteller ...Soft hat ein Update für seinen Kopierschutzknacker "...DVD" veröffentlicht, das nicht nur den CSS-Schutz von DVDs entfernt, sondern auch drei weitere Kopiersperren für "Un-DVDs" aushebelt. Diese setzen ebenso wie Un-CDs unter anderem fehlerhafte Sektoren ein, um das Auslesen von Video-DVDs zu verhindern.
....ff....
Quelle (C) Heise News

heise online - ...DVD überwindet Kopierschutz von Un-DVDs
22.01.2005 14:01
EU-Rat will weitere Auszeit bei Softwarepatenten zulassen
Die luxemburgische Ratspräsidentschaft hat sich nach Informationen aus Diplomatenkreisen dazu bereit erklärt, die geplante offizielle Verabschiedung der umstrittenen Position des Ministergremiums zur Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" noch einmal um eine Woche zu verschieben. Statt vom Agrar- und Fischereirat am Montag soll der im Mai unter Mühen festgezurrte Standpunkt demnach am 31. Januar im Rat für Allgemeine Fragen und Außenbeziehungen abgenickt werden. Von der weiteren Verzögerung könnten vor allem die Befürworter eines völligen Neustarts des nun fast seit drei Jahren laufenden Gesetzgebungsverfahrens im EU-Parlament profitieren.    ....ff....
Quelle (C) Heise News
heise online - EU-Rat will weitere Auszeit bei Softwarepatenten zulassen

18.1.2005
Münchner Linux-Projekt: Open Source und EU-Softwarepatentrichtlinie – Chance auf Einigung
(18.1.2005) Nachdem die Verabschiedung des kontrovers diskutierten Richtlinienentwurfs "Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen" durch den EU-Rat aufgeschoben wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie es mit der Richtlinie jetzt weitergehen wird:
Der Richtlinienentwurf wird möglichst bald zur Verabschiedung gebracht und dann dem EU-Parlament in zweiter Lesung vorgelegt. Wirklich wichtige Änderungen sind in dieser zweiten Lesung nicht mehr zu erwarten, da die absolute Mehrheit aller Parlamentarier benötigt wird, was sehr schwierig zu erreichen ist.
Ein Neustart des Verfahrens durch erneute Behandlung des Parlaments ("renewed referral to parliament") ist nach der derzeitigen Geschäftsordnung des EU-Parlamentes für den Fall vorgesehen, dass sich zwischen erster und zweiter Lesung Grundlegendes im Parlament ändert.
Dies lässt sich nach Expertenmeinung bejahen, da zwischenzeitlich das Parlament neu gewählt wurde und sich durch die neuen Beitrittsländer neue Verhältnisse im Parlament ergeben haben.
Es besteht die Möglichkeit, dass der gemeinsame Standpunkt durch den EU-Ministerrat neu verhandelt wird. Dies ist in der Geschichte der EU erst einmal vorgekommen und unüblich.  ...ff...
Quelle (C) muenchen.de - Offizielles Stadtportal für München

muenchen.de

18. Januar 2005
GÜNTER GRASS
Die "toten Seelen" der Urheber
Der Schriftsteller Günter Grass hat vor einer "Verschlimmbesserung" des bestehenden Urheberrechts gewarnt. Schon jetzt würden Autoren wertvoller Originale von den Verlagen wie Leibeigene behandelt. Die Bundesregierung solle nicht vor der Macht der Lobbyisten kapitulieren, mahnte der Literaturnobelpreisträger. ...ff...
Quelle (C) SPIEGEL ONLINE

Günter Grass Die toten Seelen der Urheber - Kultur - SPIEGEL ONLINE

Druckversion - Günter Grass Die toten Seelen der Urheber - Kultur - SPIEGEL ONLINE

23.12.2004 12:20
Softwarepatente: Alles neu macht 2005?
Nachdem sich der EU-Rat nach dem überraschenden Eingriff Polens eine Auszeit beim Absegnen seiner umstrittenen Position zur EU-Richtlinie über "computerimplementierte Erfindungen" gegönnt hat, drängen Softwarepatentgegner auf eine grundsätzliche Überarbeitung des Papiers des Ministergremiums. "Dank des couragierten Einsatzes des polnischen Vertreters ist erneut deutlich geworden, dass die geäußerten Bedenken noch nicht ausgeräumt sind und eine weitere Diskussion im EU-Rat dringend notwendig ist", sagt Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Die bayerische Hauptstadt sah aufgrund der von ihr in dem Richtlinienvorschlag des Ministerrats ausgemachten Gefährdung für freie Software im Sommer kurzfristig ihre ambitionierte Linux-Migration bedroht. Ude spricht daher von einem "Teilerfolg": Eine erneute Aussprache im Wettbewerbsrat böte seiner Ansicht nach "die Chance auf eine politische Einigung über einen Richtlinienentwurf, der allen die nötige Rechtssicherheit und Klarheit bietet."
...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - Softwarepatente Alles neu macht 2005

heise online - EU-Rat vertagt Entscheidung zu Softwarepatenten [Update]

c't 12-2004, S. 60 Softwarepatente

c't 6-2002, S. 66 Software-Patente

c't 12/2004, S. 60: Softwarepatente
Stefan Krempl
Die Brüsseler Patentschlacht
Der Streit um EU-Softwarepatente in der vorletzten Runde

Nach dem „Ja“ des EU-Rats zur Softwarepatent-Richtlinie, mit der Kritiker die unbegrenzte Patentierbarkeit von Computerprogrammen realisiert sehen, setzen die Gegner des Beschlusses ihre Hoffnungen erneut auf das Europaparlement.
Ein Kompromiss aber ist nicht in Sicht, nachdem die Ministerialbürokratie die Volksvertreter regelrecht düpiert hat.


Es war eine knappe und hektische Entscheidung: Die Diskussion über die seit Jahren umkämpfte Brüsseler Richtlinie zur Patentierbarkeit von „computerimplementierten Erfindungen“ alias Software (siehe c't 6/02, S. 66) stand am Ende der Beratungen durch die Wettbewerbsexperten des Rats der Europäischen Union Mitte Mai. Und sie zögerte sich immer weiter hinaus, da sich die Abgesandten der Ministerien aus den EU-Mitgliedsstaaten nicht auf die Einrichtung eines unionsweiten Gemeinschaftspatents einigen konnten. Die irische Ratspräsidentschaft, aus deren Feder die überarbeitete Richtlinienversion stammt, drängte zur Eile. Nachdem Deutschland einige kleinere Änderungen am Stammtext eingebracht und in Folge die angekündigte Enthaltung doch in eine Ja-Stimme umgewandelt hatte, kam es zu Unstimmigkeiten. So beklagte sich im Nachhinein der polnische Repräsentant Jaroslaw Pietras vom Komitee für die Europäische Integration, dass sein Land sich eigentlich enthalten wollte. Er sei von den Iren aber nicht mehr gefragt worden, weil angeblich bereits ein Mehrheitsvotum vorgelegen habe.
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Quelle (C) Heise c't

c't 12-2004, S. 60 Softwarepatente

c't 6-2002, S. 66 Software-Patente

Gruselkabinett der Europäischen Softwarepatente

Petition

23. 12. 2004
Danke, Polen!
Am 21. Dezember 2004 wurde dank der Standhaftigkeit Polens, vertreten vom Abgeordneten Wlodzimierz Marcinski, die EU-Richtlinie "Zur Patentierbarkeit Computer-Implementierter Erfindungen" in der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Form an der Einführung gehindert. Europas Softwareentwickler danken Polen für die Abwendung einer sicheren Katastrophe.
Quelle (C) Thank Poland! - Polen sei Dank! - Merci  Pologne!

Dankschreiben an den Abgeordneten Wlodzimierz Marcinski:
Thank Poland letter

Thank Poland! - Polen sei Dank! - Merci  Pologne!

Thank Poland letter

Foundation for a Free Information Infrastructure

21. 12. 2004
EU-Rat vertagt Entscheidung zu Softwarepatenten
Der Agrar- und Fischereirat hat die heftig umstrittene Position der EU-Regierungsvertreter zur Richtlinie über Patentierbarkeit "computerimplementierte Erfindungen" in Brüssel am heutigen Dienstag überraschend doch nicht verabschiedet. Die niederländische Ratspräsidentschaft hatte eigentlich vorgesehen, dass der im Rat nach einigem Hin und Her im Mai gefundene Standpunkt schon zu Beginn der Ratssitzung um 10 Uhr über die Liste der A-Punkte, die normalerweise ohne jegliche Aussprache durchgewunken werden, offiziell anzunehmen sei. Der polnische Gesandte, der Wissenschaftsstaatssekretär Wlodzimierz Marcinski, drängte allerdings auf eine "öffentliche Beratung". Die Annahme der A-Punkte wurde daher zunächst auf 15 Uhr terminiert.  ...ff...
Quelle (C) Heise News

heise online - EU-Rat vertagt Entscheidung zu Softwarepatenten

20. 10. 2004
Wir wollen keine Softwarepatente!
Unter dem Einfluss des Patentwesens und von Lobbyisten der Großindustrie ist die Europäische Union drauf und dran, einen riesigen Fehler zu begehen: nämlich Softwarepatente zu legalisieren.
Wenn das passiert, müssen Sie einen hohen Preis bezahlen. Europas Softwareindustrie wird skrupellosen Erpressern zum Opfer fallen. Ein Kartell von Großkonzernen wird kleinere Konkurrenten plattmachen. Als Folge davon werden wir alle mehr Geld für weniger gute und weniger sichere Software zahlen müssen. Sie persönlich, Ihr Haushalt, Ihre Firma, Ihre Regierung, jeder von uns.
Quelle (C) No Software Patents!

No Software Patents!

06. 07. 2004
Trivial ?

Wir stellen "bemerkenswerte" Patente vor, die uns aus Zuschriften oder Überwachungen erreichen. Die Beurteilung "trivial" können Sie jeweils per Maus-Click vergeben. Die meistgenannten Anmeldungen/Patente stehen dann ganz oben in der jeweiligen Rubrik.

06. 07. 2004 Quelle (C) patentverein.de

patentverein.de - Home

Stimmen Sie ab über triviale Patente - Hier!!

02.07.2004 09:19
Symbolkräftige Entscheidung gegen Softwarepatente in Den Haag
Das heftig umstrittene Thema Softwarepatente sorgt weiter für Wirbel auf dem politischen Parkett Europas. So hat das niederländische Parlament am späten Donnerstagabend beschlossen, erstmals die Regierung in Den Haag zur Rücknahme einer im Rat der Europäischen Union getroffenen Entscheidung aufzufordern. Wirtschaftsminister Laurens Jan Brinkhorst wird angewiesen, seine Unterstützung für die kontroverse Vorlage des Ministerrats für eine Richtlinie zur Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" (PDF) zurückzuziehen. Die Resolution hat zwar keine direkt bindende Wirkung. Ihr kommt laut Beobachtern in einer stark parlamentarisch geprägten Region wie den Niederlanden aber hohes Gewicht zu. Eine besondere Bedeutung entfaltet der Beschluss der Abgeordneten zudem, weil die Niederlande am gleichen Tag für das nächste halbe Jahr die Ratspräsidentschaft von den Iren übernommen hat.  ...ff...

02.07.2004 Quelle (C) Heise News
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heise online - Symbolkr�ftige Entscheidung gegen Softwarepatente in Den Haag

c't 12-2004, S. 60 Softwarepatente

01.07.2004 15:23
US-Bürgerrechtler stellen virtuellen Pranger für Software-Patente auf
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ihr Patent Busting Project gestartet, um "Verbrechen am Gemeinbesitz" anzuklagen und um zu weit gefasste Software- und Internet-basierte Patente aus den Angeln zu heben. Zunächst hat sie die ersten zehn Unternehmen auf ihrer Website in Form eines Fahndungsplakates veröffentlicht, die durch "unseriöse" Patentrechtsstreitigkeiten aufgefallen sind. Darunter ist beispielsweise die Firma Acacia Research, die gegenüber diversen anderen Firmen ihre Ansprüche auf Lizenzzahlung auf Patente für ihre Streaming-Technik durchgesetzt hatte.   ...ff...

01.07.2004 Quelle (C) Heise News
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heise online - US-Bürgerrechtler stellen virtuellen Pranger für Software-Patente auf

EFF Homepage

EFF Patent Busting's Most Wanted

22.06.2004 19:38
Softwarepatente: Kompromiss in Kernfragen nicht in Sicht
Echten Verhandlungsspielraum gibt es in der Frage von Softwarepatenten nicht mehr. Dies zeigte sich bei einem Runden Tisch, zu dem Bundesjustizministerin Brigitte Zypries wie von ihr angekündigt am heutigen Dienstag Vertreter von Verbänden, kleinen und mittleren Firmen sowie Konzernen aus der Branche nach Berlin geladen hatte. Ein Kompromiss habe sich in der entscheidenden Frage der grundsätzlichen Definition "computerimplementierter Erfindungen" -- so die begriffliche Fassung von Softwareideen im Brüsseler Rechtsjargon -- und des zur Patentierbarkeit erforderlichen technischen Beitrags nicht abgezeichnet, erklärte Florian Müller von MySQL nach der fast sechsstündigen Gesprächsrunde gegenüber heise online. Das Klima der Debatte sei aber offen und das Interesse auch der Ministerin und ihrer Sachbearbeiter an einem längerfristigen Austausch erkennbar gewesen. Annäherungen habe es beim umstrittenen Punkt der Gewährleistung von Interoperabilität rund um Softwarepatente gegeben.  ...ff...

22.06.2004 Quelle (C) Heise News
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heise online - Softwarepatente Kompromiss in Kernfragen nicht in Sicht

22.06.2004
Wie das Software-Patentdesaster seinen Anfang nahm:

1975 meldeten Diehr und Lutton beim US-Patentamt ein Verfahren zum Aushärten von synthetischem Gummi an, bei dem ein Programm für einen Digitalrechner zur Errechnung der idealen Aushärtzeit involviert war, wobei prozess-relevante Messdaten als Variable einzugeben waren. Der zugrunde liegende Algorithmus war als "Arrhenius-Gleichung" schon lange bekannt.

Erstmals in der Geschichte wurde die Erteilung eines Patents auf einen digitalen Algorithmus für ZULÄSSIG und RECHTENS erklärt - und zwar GEGEN den Widerstand des US-Patentamtes; sogar GEGEN den USPTO-Berufungssenat; GEGEN die verzweifelt geäußerten Sorgen um eine drohende Überlastung durch Patentinflation als Folge; und GEGEN die Ansicht vieler Richter und Experten, deren Einwände im zweiten Teil (s. unten) ausführlich beschrieben sind. ...ff...

Übersetzt aus dem Englischen von Diamond v. Diehr

Diamond v. Diehr - Wie das Software-Patentdesaster seinen Anfang nahm

Diamond v. Diehr -en

Diamond v. Diehr - ffii

SwpatcninoDe FFII Wiki

Diamond vs Diehr - pps

Diamond vs Diehr - doc

Patents - Legal Environment For Business (MBA 8423)

INTELLECTUAL PROPERTY RIGHTS (IPR)

Die Währung des Wissens
25.05.2004 04:02
(Zusammenfassung aus Technology Review Nr. 6/2004[1])
In den letzten Jahren hat das Patentwesen einen einzigartigen Boom erlebt. Allein die Zahl der internationalen Patentanmeldungen durch deutsche Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Die wesentliche Ursache dafür ist jedoch nicht der angefachte Erfindergeist in den Forschungsabteilungen, sondern eine Verbreiterung der Funktionen von Schutzrechten auf technische Neuerungen. Patente dienen längst nicht mehr nur dem bloßen Ideenschutz, sie haben sich zum Mehrzweckinstrument der Unternehmensstrategen entwickelt. Mit Patenten stecken Konzerne etwa ihre Zielsegmente im Markt ab und blockieren Konkurrenten. Der Trend zum Patent ist also in Wahrheit ein Wettrüsten.  ...ff...

25.05.2004 Quelle (C) Heise Technology Review
Copyright 2004 Heise Zeitschriften Verlag

Technology Review TITELTHEMA Die Währung des Wissens

Technology Review Die Währung des Wissens

BMBF - Patentserver - Startseite

Cohausz Dawidowicz Hannig & Partner - Patente - Marken - Muster

CEA-PME PRESSEMITTEILUNG vom 25. Mai 2004
Stellungnahme zur Entscheidung des Rat der Europäischen Union zu Software-Patenten:
Ein Schritt zurück für den innovativen Mittelstand in Europa
Zur anhaltenden Debatte um Software-Patente erklärt der Präsident der CEA-PME, Mario Ohoven:
„Der europäische Mittelstand bedauert, dass der Rat der Europäischen Union gegen die Bedenken des Europäischen Parlamentes den Vorschlag der Europäischen Kommission zu Software-Patenten übernommen hat. Als Folge dieser Entscheidung verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständisch geprägten Softwareindustrie erheblich. Dadurch wird die Existenz tausender kleiner und mittlerer Softwareunternehmen in Europa gefährdet.“ ...ff...
Kontakt: Alexander Ruoff
25.05.2004 Quelle (C)  CEA-PME    CEA-PME - de
PR_Software-Patent_250504_de
02.06.2004 19:20
Offensive gegen Softwarepatent-Richtlinie
Das Lager der Softwarepatentgegner sieht noch eine Chance, die umstrittene Version der Richtlinie des Rates der Europäischen Union über die Patentierbarkeit "computer-implementierter" Erfindungen in letzter Minute zu stoppen. So hat die Europäische Konföderation der Vereinigungen kleiner und mittlerer Unternehmen (CEA-PME) gemeinsam mit dem Open-Source-Konsortium Objectweb und dem Förderverein für eine freie informationelle Infrastruktur (FFII) einen dringenden Appell gestartet, in dem die Verbände die irische Ratspräsidentschaft zur Rücknahme der Direktive auffordern.  ...ff...
02.06.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
heise online - Offensive gegen Softwarepatent-Richtlinie

Handel mit IPR-Titeln als eine Form künftiger New Economy?
Erich Bieramperl 15.03.2004
Gleichstellung von Ideen mit physischen Konstrukten gefordert
Die zunehmenden Probleme bei der Umsetzung neuer Erfindungen - vor allem im NewEconomy- Sektor - bereitet vielen Staaten immer größeres Sorgen. Es kann einfach nicht schnell genug gehen, eine Idee in ein marktreifes Produkt und somit in klingende Münze zu verwandeln. Der Grund dafür ist nicht die hohe Nachfrage des Verbrauchers oder Anwenders, der nach neuen Innovationen giert, sondern das herrschende debitistisch/kapitalistische Wirtschaftssystem.  ...ff...
Quelle: Heise Zeitschriften Verlag
Copyright � 1996-2004. All Rights Reserved. Alle Rechte vorbehalten Heise Zeitschriften Verlag, Hannover

TP Handel mit IPR-Titeln als eine Form künftiger New Economy

Handel mit IPR-Titeln als eine Form künftiger New Economy

So kann auch die Zukunft der Softwarepatente aussehen ...

IPB - IP Bewertungs AG
Erfahren Sie mehr über gewerbliche Schutzrechte und wie Sie sie zum Wohle Ihres ganzen Unternehmens einsetzen können
Was gibt es Neues von der
IPB - IP Bewertungs AG?

23.04.2004
Patente ernähren Generationen
Von Dr. Ralf Trautwein in der Südwest Presse
(als pdf-Datei zum Download im Pressespiegel)
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26.05.2004 Quelle (C) IPB - IP

IPB - IP Bewertungs AG Patentbewertung Patentmanagement Patentfinanzierung

IPB - IP Bewertungs AG Patentbewertung Patentmanagement Patentfinanzierunp - Pressespiegel

EU-Rat winkt Softwarepatente durch
"Großer Schritt für EU-Wettbewerbsfähigkeit" sagt Kommissar Frits Bolkestein | Österreich enthielt sich der Stimme | Richtlinie für "computerimplementierte Erfindungen muss noch ins EU-Parlament
In der Europäischen Union kann künftig Software patentiert werden, wenn es nach dem Ministerrat und der scheidenden EU-Kommission geht.  ...ff...
19.05.2004 Quelle (C) ORF Futurezone
EU-Rat winkt Softwarepatente durch - futurezone.ORF.at

Softwarepatente.com

Attac protestiert gegen geplante Softwarepatente in der EU:
"Keine Monopole für das virtuelle Öl des 21. Jahrhunderts"

Frankfurt 17.08.2003
Mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wendet sich das globalisierungskritische Netzwerk Attac gegen eine geplante EU-Richtlinie zur Patentierung von Software. Die neue Richtlinie, mit der sich das EU-Parlament am 1. September 2003 in erster Lesung beschäftigen wird, würde Patente auf Software ermöglichen; bisher ist Software gemäß dem Europäischen Patentübereinkommen von Patentierung ausgenommen und nur durch das Urheberrecht geschützt. ..ff...

17.05.2004 Quelle (C) Attac
Attac - attac AG Wissensallmende und Freier Informationsfluss

Attac protestiert gegen geplante Softwarepatente in der EU

Gefahren durch Softwarepatente bleiben bestehen
18.05.2004:
"Mit der Entscheidung für Softwarepatente wurde von den europäischen Regierungen die Chance verpasst, die europäische Software- und Freie Software-Branche in ihrer Vielfalt und Innovationskraft zu stärken. Zum "Jahr der Innovation" passen keine Softwarepatente", erklärte Markus Beckedahl vom Netzwerk Neue Medien.
18.05.2004 Quelle (C) netzwerk-neue-medien.org
netzwerk-neue-medien.org - Gefahren durch Softwarepatente bleiben bestehen
Attac Deutschland
Chaos Computer Club e.V.
Netzwerk Neue Medien
Gemeinsame Pressemitteilung - Frankfurt/Berlin, 19. Mai 2004
* Protest gegen Beschluss des EU-Ministerrats für Softwarepatente
* Trotz Wortbruch der Bundesregierung ist noch nichts entschieden
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac, der Chaos Computer Club und das Netzwerk Neue Medien lehnen den Beschluss des EU-Ministerrates zur Zulassung von Software-Patenten ab. Die AktivistInnen befürchten eine Monopolisierung von Wissen und eine Bedrohung für freie Software. "Der so genannte Kompromiss des Rates ist ein klares Votum pro Software-Patente. Sollte dieser Beschluss Gesetz werden, werden Softwarepatente auf breiter Basis legalisiert. Dies wäre eine existenzbedrohende Katastrophe für freie Software-Entwickler und für viele kleine und mittelständische Software-Unternehmen", so Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club (CCC).  ...ff...
19. Mai 2004 Quelle (C)  Attac, CCC, NNM
CCC Chaos Computer Club e.V.

Attac - attac AG Wissensallmende und Freier Informationsfluss

CCC Digitaler Maulkorb

CCC Pressemitteilung des Chaos Computer Club e.V. zu Software Patenten

18.05.2004 18:34
EU-Staaten über Softwarepatente einig [Update]
In der Europäischen Union kann künftig Computer-Software patentiert werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste der EU-Wettbewerbsrat heute in Brüssel. Der lange umstrittene Kompromiss garantiere nach Angaben der EU-Kommission, dass tatsächliche Innovationen durch ein Patent geschützt werden und deren Erfinder ihren gerechten Anteil an der Nutzung bekommen. Allerdings sei auch gewährleistet, dass durch diese Patente freie Entwickler in ihrer Arbeit nicht blockiert werden.  ...ff...
18.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
heise online - EU-Staaten über Softwarepatente einig [Update]
c't aktuell - Meldung vom 18.05.2004 18:25
Patente und Software -- wie geht das zusammen?
Der "Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen" -- so die offizielle Bezeichnung -- hat nicht nur im politischen Raum große Unruhe erzeugt. Es geht um die Harmonisierung des rechtlichen Rahmens für computerimplementierte Erfindungen. ...ff...
18.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
c't aktuell - Patente und Software -- wie geht das zusammen
Verhandlungen zu Software-Patent in der EU sind schwierig
Deutschland fürchtet um Entwickler freier Software

Die Verhandlungen in der Europäischen Union über Patente auf Computer-Software gestalten sich schwierig. Justiz-Staatssekretär Hansjörg Geiger sagte beim EU-Wettbewerbsrat in Brüssel, es zeichne sich zunächst keine einheitliche Haltung unter den Mitgliedstaaten ab. Die Beratungen dauerten am Nachmittag an.  ...ff...
18.05.2004 Quelle (C) heute.t-online.de
heute.t-online.de - Verhandlungen zu Software-Patent in der EU sind schwierig
Die Zeitbombe aus Brüssel
Entscheidung um umstrittene Software-Patente - Konzerne unterstützen Vorlage, freie Verbände protestieren
Auf der bis zum Dienstag andauernden EU-Ratstagung wollen die europäischen Wirtschaftsminister über die umstrittene Richtlinie zur Patentierbarkeit von Software abstimmen. Im Vorfeld zeichnet sich eine Mehrheit für die Befürworter der Regelung ab. Die Gegner aus Bürgerrechts- und freien Softwareverbände rufen europaweit zu Protesten auf.  ...ff...
17.05.2004 Quelle (C) heute.t-online.de  von Mario Sixtus
heute.t-online.de - Die Zeitbombe aus Brüssel
ftd.de, Di, 18.5.2004, 18:54
EU führt Software-Patent ein
In der Europäischen Union kann künftig Computer-Software patentiert werden. Bis zur Umsetzung des heftig umstrittenen Beschlusses wird es allerdings noch einige Zeit dauern.
Der EU-Wettbewerbsrat fasste am Dienstag in Brüssel den Beschluss zur Patentierbarkeit von Software. Der lange umstrittene Kompromiss garantiert nach Angaben der EU-Kommission, dass tatsächliche Innovationen durch ein Patent geschützt werden und deren Erfinder ihren gerechten Anteil an der Nutzung bekommen. Allerdings sei auch gewährleistet, dass durch diese Patente freie Entwickler in ihrer Arbeit nicht blockiert werden.
18.05.2004 Quelle (C)  FTD
FTD - EU führt Software-Patent ein
2004-05-18
EU Council of Ministers Approves Software Patents
Bolkestein secures Slim Council Majority for EPO/US-style Patentability of Software
First indications are that the Irish presidency has secured political approval for a new draft of the controversial software patents directive in a meeting of the Council of Ministers today -- by 7 votes.
Belgium (5), Denmark (3), Italy (10) and Austria (4) refused to support the new text.
Spain (7) voted against.  ...ff..
18.05.2004 Quelle (C) FFII Wiki
Cons040518En FFII Wiki
Aus der FTD vom 2.3.2004
Hamburger Börse prüft Einstieg in Handel mit Patentrechten
Von Ingmar Höhmann, Frankfurt, und Eike Petering, Hamburg

Die Hamburger Börse prüft den Einstieg in den Handel mit Patentrechten. Experten erwarten einen neuen Markt mit Milliarden-Volumen.
"Es finden intensive Überlegungen statt", sagte der Vorstand der Trägergesellschaft der Hamburger und Hannoveraner Börsen, BÖAG Börsen AG, Thomas Ledermann, am Mittwoch der FTD. Damit wäre das Unternehmen der erste Anbieter für diesen Markt. ...ff...
18.05.2004 Quelle (C)  FTD
FTD - Hamburger Börse prüft Einstieg in Handel mit Patentrechten
EU will doch Software-Patente einführen
In der Europäischen Union kann künftig Computer-Software patentiert werden. Eine Patentanmeldung ist aber nicht generell für neue Software möglich. Voraussetzung ist, dass auf Grundlage des Computerprogramms etwas hergestellt werden kann. Einen entsprechenden Beschluss fasste der EU-Wettbewerbsrat in Brüssel. ...ff...
18.05.2004 Quelle (C) tagesschau.de
tagesschau.de EU will doch Software-Patente einf�hren
17.05.2004 19:08
Abstimmungskrimi vor Ratsentscheidung zu Softwarepatenten [Update]
Am Vorabend der Abstimmung im EU-Ministerrat über den umstrittenen Vorschlag der irischen Ratspräsidentschaft für eine Richtlinie über die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" ist überraschenderweise noch offen, ob das Papier die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Regierungsvertreter erhält. So hat die belgische Wirtschaftsministerin Fientje Moerman laut einer Meldung der belgischen Tageszeitung L'Echo verkündet, dass ihre Regierung dezidiert gegen den momentanen Richtlinientext stimmen werde. Als mögliche Wackelkandidaten bei der Unterstützung der offiziellen Ratslinie gelten zudem Länder wie Luxemburg, Ungarn oder die neue spanische Regierung.  ...ff...
17.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
heise online - Abstimmungskrimi vor Ratsentscheidung zu Softwarepatenten [Update]

07.05.2004 12:30
Scharfe Kritik an der Brüsseler Softwarepatentlinie
Europaparlamentarier ärgern sich über die Softwarepatentlinie des EU-Rats und der -Kommission. Ihr Ärger entzündet sich vor allem an der Tatsache, dass die beiden Brüsseler "Regierungsgremien" sich über das Votum der Volksvertreter in Fragen der Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen völlig hinwegsetzen. Die Kommission und der Rat "nutzen jede Möglichkeit im gegenwärtigen Gemeinschaftsrecht, um die Demokratie zu umgehen", klagt Bent Hindrup Andersen, dänischer Abgeordneter und Mitglied in der Fraktion für das Europa der Demokratien und der Unterschiede (EDD). "Unkontrollierbare Bürokraten" würden sich so als Herren der Legislative aufspielen. Ähnliche Bedenken hat Piia-Noora Kauppi von der finnischen European People's Party: "Der Rat will anscheinend den Willen der gewählten europäischen Gesetzgeber missachten".  ...ff...
07.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter

heise online - Scharfe Kritik an der Brüsseler Softwarepatentlinie

09.05.2004 13:30
Warum die Aufregung über Softwarepatente?
Hätte Haydn "eine Symphonie, dadurch gekennzeichnet, dass Klang [ in erweiterter Sonatenform ] erzeugt wird" patentiert, wäre Mozart in Schwierigkeiten gekommen.
Anders als das Urheberrecht können Patente eigenständige Schöpfungen blockieren. Softwarepatente können das Software-Urheberrecht aushebeln. Ein urheberrechtlich geschütztes Werk kann von Hunderten von Patenten belegt sein, von denen der Autor nichts weiß, für deren Verletzung er aber belangt werden kann. Manche Patente können unter Umständen nicht umgangen werden, weil sie sehr breit oder Teil eines Kommunikationsstandards sind.  ...ff...
09.05.2004 Quelle (C) Logikpatente

Logikpatente

FFII - Eintrag in die Unterstützerliste

08.04.2004
Ring frei für die nächste Runde im Tauziehen um EU-Software-Patente

Zur sofortigen Freigabe
Nach monatelangen Diskussionen hinter verschlossenen Türen hat die irische EU-Ratspräsidentschaft den Vorschlag für eine EU-Softwarepatent-Richtlinie wieder auf die "politische" Ebene gehoben. Die Iren wollen, dass der Ministerrat der Mitgliedsstaaten bis Mai alle Einwände fallen lässt. Der Entwurf der Ratspräsidentschaft streicht dabei sämtliche klarstellenden Änderungen des EU-Parlaments vom September 2003 und macht sich für direkte Patente auf Computerprogramme, Datenstrukturen und Prozessbeschreibungen stark. Ein letzter Versuch der Delegation Luxemburgs, wenigstens die Umwandlung zwischen Dateiformaten patentfrei zu halten, wurde zurückgewiesen. Die Patentabteilung von Nokia ist momentan dabei, Unterschriften von leitenden Firmenangestellten für einen "Aufruf zum Handeln" ("Call for Action") zu Gunsten des Präsidentschaftsentwurfes zu sammeln. Auf der anderen Seite machen die Befürworter des Parlamentsbeschlusses mit diversen Veranstaltungen auf die Gefahren der Softwarepatentierung aufmerksam. Sie rufen zu einem "Netzstreik" und einer Demonstration am 14. April in Brüssel unter dem Motto "No Software Patents -- Power to the Parliament!" ("Softwarepatente nein danke! -- Gesetze nur von gewählten Vertretern!") auf. Sie rechnen damit, dass so erneut eine Wirkung wie im Vorfeld der EU-Parlamentsentscheidung im September 2003 erreicht werden kann; seinerzeit waren die Aktionen wichtiger Faktor für die klare Entscheidung des Parlaments gegen Softwarepatente.   ...ff...
08.05.2004 Quelle (C) Logikpatente

ffii.org Rat 04-04-08

DemoMuenchen0405De FFII Wiki

Demo München 2004-05
Aktionen und Infos von:
FSF Europe - Free Software Foundation Europe
   FSF Europe gegen Software Patente in Europa - Offener Brief - 10. Mai 2004
      [FSFE PR][DE] Ankündigung einer Aktionswoche von FSFE und FFII (10. bis 14. Mai 2004) gegen Softwarepatente
FFII - Entwuerfe von Briefen an Bundestagsabgeordnete
Eurolinux.org - Petition für ein von Softwarepatenten Freies Europa
GNU.de - Die Gedanken sind frei Nein patentiert!
NewsForge Anti-Microsoft protest planned for EP session May 17
EU und Software-Streit Der Patentkrieg geht weiter - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE
GROKLAW - German Politician Says Germany Will Vote Against Software Patents; IT Leaders in France Ask Chirac To Do the Same
NETZEITUNG INTERNET Entscheidung über Software-Patente

Seltsames!? ......  EU Presidency 2004 Website Sponsorship
Weitere Infos zu diesem Thema bei heise
heise online - EU-Rat gibt Gas bei der Softwarepatent-Richtlinie
heise online - Aufbäumen gegen Software-Patente in Europa
heise online - Bundesregierung schwenkt auf Linie der Softwarepatentkritiker ein [Update]
heise online - Europaparlament gibt reinen Softwarepatenten einen Korb
heise online - Softwarepatentlinie des EU-Rats weiter unter Beschuss
heise online - Grüne unterstützen Aktionen gegen Softwarepatente
heise online - Software-Patente EU-Parlamentarier planen Anti-Microsoft-Protest
heise online - Abstimmungskrimi vor Ratsentscheidung zu Softwarepatenten [Update]
Weitere Infos zu diesem Thema in der ORF futurezone
Softwarepatente im EU-Ministerrat - futurezone.ORF.at
Vizekanzler (Gorbach FPÖ) begrüßt EU-Patentrichtlinie - futurezone.ORF.at
Software-Patente werden Dauerbrenner - futurezone.ORF.at
Software-Patente durch die Hintertür - futurezone.ORF.at
Software-Patente wieder auf dem Tisch - futurezone.ORF.at
Front gegen Softwarepatente - futurezone.ORF.at
13.05.2004
Ein mahnendes Beispiel wie die Zukunft aussehen kann!!!
Kfz-Kennzeichen-Abmahner zieht vor Gericht
Längere Zeit war es still um den Kfz-Kennzeichen-Abmahner Michael Hermann und dessen Firma mowap. Aber nach wie vor verfügt Hermann über seine europäische Patentschrift (EP1163612B1), nach der es geschützt sein soll, in Internetadressen "als spezifischen Inhalt das Kürzel des Kfz-Kennzeichen für eine geographische Region" zu nutzen. Nun hat er einen ersten Prozess angestrengt, um angeblich aus diesem Patent hervorgehende Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.   ...ff...
13.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
heise online - Kfz-Kennzeichen-Abmahner zieht vor Gericht
18.05.2004
Ein weiteres Beispiel wie die Zukunft aussehen kann!!!
SCO vs. Linux: Die unendliche Geschichte

Drohungen an die Linux-Gemeinde, Lizenzzahlungen einzufordern; eine Klage gegen IBM wegen angeblich geklautem Code in Linux; juristische Auseinandersetzungen mit Novell um die Urheberrechte an Unix System V: Solche Aktionen katapultierten die SCO Group ins Interesse der Öffentlichkeit. SCO selbst hat dabei eine verwickelte Firmengeschichte und interessante Beteiligungsverhältnisse zu bieten. Die SCO Group ist das Ergebnis einer Fusion zwischen dem früheren Linux-Distributor Caldera und den Resten der legendären Unix-Company Santa Cruz Operation aus Kalifornien. Größter Aktionär Calderas ist mit 43 Prozent die ebenfalls in Utah beheimatete Canopy Group. Die Wurzeln von Caldera reichen zurück zu einer weiteren Legende der Computerindustrie: Ray Noorda, langjähriger Chef der Netzwerkfirma Novell.   ...ff...
Weitere Links auf dieser Heise Seite ....
18.05.2004 Quelle (C) Heise Newsletter
c't aktuell - SCO vs. Linux Die unendliche Geschichte

heise online - Tocqueville kontra Torvalds

Das hatten wir schon einmal  ...., die erste "Runde" im Spätsommer 2003

Abstimmung über EU-Softwarepatente verschoben
Die Proteste der Gegner und anhaltender Klärungsbedarf in verschiedenen Fraktionen des Europaparlaments haben dazu geführt, dass die Kommission der Präsidenten am gestrigen Donnerstag beschlossen hat, die Abstimmung über den Gesetzesvorschlag zu Softwarepatenten in Europa zu verschieben. Das bestätigte eine Sprecherin des Europäischen Parlaments gegenüber heise online. Nicht am kommenden Montag werden die Abgeordneten nun entscheiden, sondern entweder in der Woche 22. bis 26. September oder zu einem späteren Zeitpunkt, das sei noch nicht entschieden, sagte die Sprecherin.    ...ff...
29.08.2003 Quelle (C) Heise

Heise News-Ticker Abstimmung über EU-Softwarepatente verschoben

Software-Patente: Demnächst auch in Europa!

Links zu Organisationen die dagegen protestieren  
28.08.2003

Die Gedanken sind frei Nein patentiert!
FFII Logikpatente in Europa
FFII Software Patents in Europe
OSDN.com The Open Source Development Network

Petition    signatures

Mit Demo und Website-Sperrungen gegen Softwarepatente (Update)
Der Widerstand gegen den Vorschlag für eine Richtlinie zur Einführung von Softwarepatenten in Europa, der dem Europäischen Parlament am 1. September zur Entscheidung vorgelegt wird, ist ungebrochen. So ruft die Eurolinux-Allianz/FFII (Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur) zu einer Kundgebung am 27. August in Brüssel sowie zu Online-Demonstrationen auf.    ...ff...
28.08.2003 Quelle (C) Heise

Heise News-Ticker Mit Demo und Website-Sperrungen gegen Softwarepatente (Update)

Microsoft verhindert Open Source-Konferenz der UNO
Der Software-Konzern Microsoft hat durch Lobbyarbeit eine Konferenz der Weltorganisation für geistiges Eigentum und Patente (WIPO) zur Lockerung von Software-Patenten und der Förderung von Open Source verhindert. Die Organisation, die von ihrem Hauptquartier in der Schweiz aus ca. 180 Nationen vertritt, hatte eine Konferenz zu den Vorteilen von offenen Programmcode für die weltweite Entwicklung geplant. Wie die 'Washington Post' gestern berichtet, übte Microsoft über seine Interessenvertreter in Branchenorganisationen massiven Druck auf das Auswärtige Amt und Patent- und Markenamt der USA aus, und erreichte so die Absetzung des Meetings.   ...ff...
24. 08. 2003 Quelle (C)  de.internet.com

de.internet.com - Microsoft verhindert Open Source-Konferenz der UNO

The Random-bits 2003-August Archive by Date

Open Source Initiative OSI - Welcome
GNU's Not Unix! - the GNU Project and the Free Software Foundation (FSF)

Attac protestiert gegen geplante Softwarepatente in der EU:
"Keine Monopole für das virtuelle Öl des 21. Jahrhunderts"

Frankfurt 17.08.2003 Mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments wendet sich das globalisierungskritische Netzwerk Attac gegen eine geplante EU-Richtlinie zur Patentierung von Software. Die neue Richtlinie, mit der sich das EU-Parlament am 1. September 2003 in erster Lesung beschäftigen wird, würde Patente auf Software ermöglichen; bisher ist Software gemäß dem Europäischen Patentübereinkommen von Patentierung ausgenommen und nur durch das Urheberrecht geschützt.   ...ff...
22. 08. 2003 (C) Attac - Attac.de

Attac.de protestiert gegen geplante Softwarepatente in der EU

Quelle:
Attac - Attac.de

Wer steckt hinter den Softwarepatenten?
Am 1. September entscheidet die EU über die Zukunft von
Microsoft, Linux SCO - und der europäischen Wirtschaft
In einem jüngst veröffentlichtem Interview meinte Bill  Gates[0], die größte Schwäche von Linux sei nicht im technischen Bereich zu suchen - wo die Überlegenheit des Freien Betriebssystems ja weithin bekannt und unstrittig ist, sondern in der Tatsache, dass niemand
Patente auf Linux angemeldet hätte, Linux also nicht an den in den USA inzwischen branchenüblichen Crosslicensing-Deals mitmachen könnte. Wenn hier zwischen zwei Großunternehmen Patentstreitigkeiten bestehen, werden die einfach so gelöst, dass jeder so weitermacht wie bisher und von nun an auch die Patente des anderen benutzen darf.   ...ff...
22. 08. 2003 (C) Verein zur Förderung Freier Software

Wer steckt hinter den Softwarepatenten - pm-20030804b

Quelle:
Verein zur Förderung Freier Software

Protest gegen Software-Patente
Gegen Patente für Computer-Software hat sich die globalisierungskritische Organisation Attac in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments ausgesprochen. Bisher sei Software nach dem Europäischen Patentübereinkommen nur vom Urheberrecht geschützt. Eine geplante EU-Richtlinie, mit der sich das EU-Parlament am 1. September beschäftigt, würde eine Patentierung ermöglichen, teilte Attac am Sonntag in Frankfurt mit.  ...ff...
17.08.2003  (C) Heise c't

Heise News-Ticker Protest gegen Software-Patente

Intl. Civil Liberties Coalition Urges Rejection of IP Enforcement Directive
39 Bürgerrechts- und Konsumentenschutzorganisationen wenden sich an das Europaparlament und verlangen eine Korrektur des Vorschlags für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum.
VIBE!AT - Verein für Internet-Benutzer  Österreichs
11. August 2003

[VIBE.INFO No 37] Intl. Civil Liberties Coalition Urges Rejection of IP Enforcement Directive

IP Justice
The Draft IP Enforcement Directive
IPJ White Paper Overbroad Provisions Threaten Civil Liberties, Innovation and Competition
IP Justice
com2003_0046de01

Kein Vertrauen in Trusted Computing:
Der Chaos Computer Club (CCC) warnt nach wie vor eindringlich vor der Umsetzung der Trusted-Computing-Pläne der Hard- und Softwareindustrie in ihrer momentanen Form.  .......
08.08.2003  (C) Heise c't

Heise News-Ticker Kein Vertrauen in Trusted Computing
CCC Chaos Computer Club e.V.
Counterpane Our Team Bruce Schneier
Dr. Whitfield Diffie
chaosnahe Gruppe Wien

Der geknebelte PC:
Ein neuer Chip soll PCs viel sicherer machen. Doch sicher vor wem? Intel und Microsoft beteuern zwar, TCPA und Palladium dienen der Sicherheit des Anwenders, doch in Wirklichkeit entreißen sie ihm die Kontrolle über den Rechner und übergeben sie an zentrale Server, um Raubkopien lahmzulegen und illegale Multimedia-Dateien zu sperren. (C) Heise c't

c't 22-2002, S. 204 Digital Rights Management

Der PC mit den zwei Gesichtern
TCPA und Palladium - Schreckgespenster oder Papiertiger?

Der PC muss sicher werden, tönen die großen Computerhersteller. Dazu verlagert die ‘Trusted Computing Platform Alliance’ (TCPA) Verschlüsselungsfunktionen in die Hardware; Microsoft liefert mit Palladium die nötige Unterstützung durch das Betriebssystem. Doch je mehr Details bekannt werden, desto mehr Schwächen zeigen sich im Konzept. Wer sollte einen solchen PC überhaupt einsetzen wollen?    (C) Heise c't

c't 24-2002, S. 186 Digital Rights Management

Wissen ist Geld - Urheberschutz, ‘Geistiges Eigentum’ und die Rechteverwerter
Der Kampf um das so genannte geistige Eigentum wird härter. Die Ausdehnung des Patentwesens auf Software und die Verschärfung des Urheberrechts sind anscheinend nicht aufzuhalten. In der neoliberalen Wissensordnung sind Information und Wissen eine handelbare Ware.     (C) Heise c't

c't 24-2002, S. 108 Software-Patente und Urheberrecht

Schlossgespenst
Hat TCPA auch positive Seiten für den Anwender?

Langsam kommt Licht ins Dunkel der TCPA-Initiative. Neben den Kritikern melden sich endlich auch Befürworter mit Argumenten zu Wort, die für einen Sicherheits-Chip im PC sprechen. Fragen bleiben weiterhin offen.   (C) Heise c't

c't 26-2002, S. 54 TCPA - Schlossgespenst

Entmündigung des PC-Besitzers
Lucky Green, US-amerikanischer Kryptoexperte, über die von TCPA und Palladium ausgehenden Gefahren

Sicherheitsfachleute sehen Entwicklungen im Bereich 'Trusted Computing' mit Beunruhigungen. Der schärfste Kritikpunkt: TCPA und Palladium würden den PC vor dem Anwender sichern, statt für ihn.  (C) Heise c't

c't 26-2002, S. 58 TCPA - Entmündigung des PC-Besitzers

Sicherheit und Vertrauen
Thomas Rosteck, Leiter des Product Marketing für Sicherheits-ICs bei Infineon, über die Technik und Vorzüge von TCPA

Die Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) arbeitet daran, Plattformen mit Hilfe spezieller Chips zu authentifizieren - gleich ob PC, PDA oder Handy. Infineon zufolge soll das System für mehr Sicherheit und Vertrauen im Netzwerk sorgen.   (C) Heise c't

c't 26-2002, S. 56 TCPA - Sicherheit und Vertrauen

Meldung vom 16.12.2002 16:14
Forscher warnen vor Einschränkung der Nutzerrechte durch Copyright-Novelle

Auch Vertreter der Open-Source-Gemeinde und der Bibliotheks- und Hochschullandschaft haben nun noch einmal in den andauernden Streit um die Urheberrechtsnovelle eingegriffen. ....  (C) Heise c't

Heise News-Ticker Forscher warnen vor Einschränkung der Nutzerrechte durch Copyright-Novelle

Meldung vom 17.12.2002 10:57
Lizenzen für die Wissensgesellschaft

Am gestrigen Montag fiel in San Francisco offiziell der Startschuss für Creative Commons, eine neue Lizenzierungsplattform für geistiges Eigentum. Creative Commons bietet Musikern, Autoren, Fotografen und Filmemachern die Möglichkeit, sich für ihre Werke eigene Nutzungslizenzen zusammenzustellen. Dadurch sollen Kreative ermutigt werden, der Allgemeinheit so viele Nutzungsrechte wie möglich zur Verfügung zu stellen. ....  (C) Heise c't

Heise News-Ticker Lizenzen für die Wissensgesellschaft

Interessanter Beitrag zu Thema Urheberrecht:
Heise c't 1/2003 Seite 74 (leider nicht online verfügbar)
Brian Kahin "Auf dem Holzweg"
Urheberrecht: "Was läuft schief beim geistigen Eigentum?", c't S. 74
Aus einem Vortrag von Brian Kahin (Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung) "Zukunft der globalen Allmende in der Wissensgesellschaft" - in englisch zu finden auf:
The Expansion of the Patent System Politics and Political Economy 
(Copyright 2001, First Monday)

The Expansion of the Patent System Politics and Political Economy

Meldung vom 20.12.2002 07:12
Chat um 15 Uhr: TCPA, Palladium und der fremdbestimmte PC

Gar nicht lange her, da beflügelte der PC den Traum von der grenzenlosen Freiheit, bot an, in Datennetzen unser Wissen zu mehren und versprach, willig allen Anweisungen der Anwender zu folgen. .....  (C) Heise c't

Heise News-Ticker Chat um 15 Uhr TCPA, Palladium und der fremdbestimmte PC

I n f o r m i e r e n   s i e   s i c h   j e t z t
Weshalb sehen User, als auch kleine und mittelständische Unternehmen, in TCPA eine der größten Bedrohungen dieses Jahrhunderts?

Against TCPA TCPA would TAKE your FREEDOM - This is NO FAKE
   Against TCPA - TCPA Members
   Against TCPA - TCPA Hardware

The Trusted Computing Platform Alliance, or TCPA, was formed by Compaq, HP, IBM, Intel and Microsoft. All five companies have been individually working on improving the trust available within the PC for years. These companies came to an important conclusion: the level, or "amount", of trust they were able to deliver to their customers, and upon which a great deal of the information revolution depended, needed to be increased and security solutions for PC's needed to be easy to deploy, use and manage. An open alliance was formed to work on creating a new computing platform for the next century that will provide for improved trust in the PC platform.

TCPA - Trusted Computing Platform Alliance

Wie eine Firma auszog um das Internet neu zu erfinden

Freies Linkrecht in Gefahr!

Liberties Lost!
Konferenz zur Überwachung und Informationsfreiheit
25./26. Oktober 2002
Die erste Central European Cyber Liberties Conference (CECLC) wird am 25. Oktober 2002 in Wien stattfinden.
Aus der ganzen Welt werden VertreterInnen von Bürgerechtsbewegungen und Internet-AktivistInnen auf dieser Konferenz zusammenkommen. (C) www.interesse.at

Link zu "Liberties Lost!" nicht mehr verfügbar -  www.interesse.at

Aus für Privatkopien auf CDs oder PCs?
Das Recht auf kostenlose Privatkopien auf PCs oder CDs muss für Konsumenten gesichert werden, fordert AK Konsumentenschützer Harald Glatz. (C) AK Wien   (C) Der Standard

Arbeiterkammer Wien - Aus für Privatkopien auf CDs oder PCs?
Aus für Privatkopien auf CDs oder PCs? - derStandard.at-Text
31-SN-363-ME (XXI. GP) - Stellungnahme der AK zur UrhG-Nov 2002

die tageszeitung - 19.12.2002
"Kleine Verbindungen"

Tim Berners-Lee hofft, dass seine Erfindung des World Wide Web ein offenes System der Meinungsfreiheit und der Bürgerrechte bleibt. Auch wenn es kommerziell genutzt wird, kann es dem Frieden und dem Verständnis fremder Kulturen dienen.    (C) die tageszeitung

taz 19.12.02 Kleine Verbindungen

 Thesen, Kommentare, Gastkommentare, .....  (hier kann auch IHR Kommentar stehen!)

Meine Thesen zu Patenten und Urheberrecht

1.) Das Wissen der Allmende
Die Allmende besitzt das Copyright ihres gesamten (zum Teil aus jahrhundert währenden Überlieferungen) Wissensschatzes. All dieses Wissen, alle Verfahren, Gepflogenheiten, Werke (aus Wissenschaft, Kunst und Kultur) sind unveräußerlich und nicht patentierbar. Dieses Wissen ist frei verfügbar und von der Allmende selbst kostenfrei anwendbar.
Wer sich dieses Wissensschatzes bedient und daraus Aufbauendes schafft hat dies ebenfalls der Allmende kostenfrei zur Verfügung zu stellen - Creative Common License.
Firmen und Konzerne müssen, wenn sie solche Verfahren exklusiv anwenden wollen, vorerst das Einverständnis der Allmende einholen und angemessene Zahlungen an die Allmende leisten.
Diese Geldmittel, Sachleistungen sollen ausschließlich zur Verbesserung der Infrastruktur dienen. In ärmlichern Gebieten sollen diese Mittel ausschließlich zur Verbesserung der medizinischen Versorgung, der Bildung, der Grundversorgung (Wasser, Abfallwirtschaft, Energie) dienen. Sie dürfen an keine einschränkenden Bedingungen gebunden sein und allen Personen in dieser Region zur Verfügung stehen.
Diese Freiheiten sind in den jeweiligen staatlichen Grundgesetzten und in den UN Menschenrechten festzuschreiben.

2.) Weltpatente und Urheberrechte - Schutz der Personen, der Kleinunternehmen, der Allmende, der Schwachen
Schaffung eines Welt Schiedsgerichts in Rahmen der UN. Die Schiedsstellen sind in jeden Land einzurichten um damit den Zugang zu erleichtern. An dieses Gericht kann sich jede Person, die sich durch Urheberrechte, Patente, etc. übervorteilt fühlt, wenden. Die Ersteingabe ist kostenfrei. Wirtschaftlich Schwachen ist ein Rechtsanwalt kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Wenn es zu einem Verfahren kommt müssen Firmen, Großkonzerne glaubhaft machen dass sie tatsächlich die Ersten sind die sich dieses Wissen erarbeitet haben. Hier muss es auch das Eingeständnis geben, dass zufällig mehrere Personen oder Personengruppen gibt die sich nahezu gleichzeitig dieses Wissen erworben haben.

3.) Wissen aus öffentlicher Forschung
Das Wissen aus öffentlicher Forschung hat grundsätzlich frei zu sein. Dieses Wissen gilt als der Allmende gehörig.

4.) Förderung des allgemeinen Wissens und des Wissensaustauschs
Alle Regierungen sind dazu angehalten den freien Wissensaustausch zu fördern. Dazu sind in allen Schulen und Bildungseinrichtungen Möglichkeiten einzurichten die diesen Zugang auch für Erwachsene erleichtern. Dieser Zugang muss für ärmere Bevölkerungsschichten kostenfrei sein.

Copy Left
- Friedrich Stockhammer, 30. 6. 2004

 

Interessante Links und Links zu Vereinigungen:

Foundation for a Free Information Infrastructure  ffii.de
      Foundation for a Free Information Infrastructure  ffii.org

VIBE.AT - Verein für Internet-Benutzer Österreichs
Rettet die PRIVATKOPIE - Ihre Unterschrift zählt!
INTERNETRECHT IT-LAW.AT Interessensgemeinschaft für Informationsrecht - Österreich
Medien & Recht online - Verlag Medien und Recht
Earth Day Network
    Earth Day Footprint Quiz
ASF ~ AUSTRIA SOCIALFORUM in progress
SALZBURG SOCIAL FORUM - eine andere welt ist möglich - für glob
ASF ~ AUSTRIA SOCIALFORUM in progress
      ASF ~ AUSTRIA SOCIALFORUM in progress - Links
Armutskonferenz
Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich - Katholische Sozialakademie Österreichs (ksoe)
www.sozialliberale.net

Sozialstaat Österreich - Volksbegehren

sozialstaat.at - Wer wir sind

Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich - Katholische Sozialakademie Österreichs (ksoe)

Grundeinkommen heißt Recht auf Einkommen für alle, auf individueller Basis, unabhängig von Arbeit und sonstigem Einkommen.

Polaris Institute

Welcome to the Polaris Institute
...retooling citizen movements for democratic social change in an age of corporate-driven globalization.

Zum Alten Eisen    Arbeitslos wer sind wir?
ATTAC austria netzwerk für eine demokratischen kontrolle der finanzmärkte
Greenpeace Österreich
heise online 7-Tage-News
Verein zur Förderung Freier Software
CCC Chaos Computer Club e.V.
chaosnahe Gruppe Wien
Counterpane Our Team Bruce Schneier
Dr. Whitfield Diffie
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   heise Security - News
VIBE.AT - Verein für Internet-Benutzer Österreichs
    
 


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Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in der österreichischen Bundesverfassung, in den EU Bestimmungen und in der UN Menschenrechts-Charta verbrieft!
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Last modified: 07. November 2013 19:38:37.

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